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Kindern Tod und Trauer erklären

Kinder begreifen den Unterschied zwischen Leben und Tod nicht bewusst. Für sie sind es zwei abstrakte Begriffe, denn Kinder leben im Hier und Jetzt. Wie Sie Ihrem Kind erklären, dass der Hund gestorben ist und die Grossmutter im Sterben liegt, erfahren Sie hier.

Für Eltern ist es nicht immer leicht, ein Kind zu trösten, das über den Tod eines Menschen trauert.

Wenn ein Familienmitglied stirbt, müssen Kinder mit den Eltern den Tod verarbeiten. Foto: Photodisc, Thinkstock

Ein Gegenstand wie eine neue, unbekannte Frucht ist für Kinder leicht zu begreifen: Eine Melone ist gross wie ein Ball, aussen grün und innen rot. Sie schmeckt süss und erfrischend. Dieses neue Wort wird sofort in den Sprachschatz aufgenommen und ist in Zukunft jederzeit abrufbar. Aber was heisst schon Leben und Tod?

Am besten ist es, Kinder sanft und nebenbei im Alltag an das Leben und Sterben und somit an den Lebenskreislauf heranzuführen: Beim gemeinsamen Gärtnern dem Nachwuchs zeigen, wie aus einem kleinen Samen eine grosse, schöne Blume wachsen kann. Wenn die Blume in voller Blüte steht, gilt es, dem Kind zu erklären, dass jetzt die schönste Zeit im Leben der Blume ist. Sobald die ersten Blätter hängen, bis letztendlich die Blume verdorrt auf dem Kompost liegt – begreift ein Kind den Kreis des Lebens.

Eine gute Möglichkeit den Unterschied zwischen Leben und Tod transparent zu machen, bieten Kleintiere im Garten. Das Kind kennt Regenwürmer, welche sich lustig am Boden schlängeln oder Schnecken, welche durch nasses Gras kriechen. Sobald ein Regenwurm aber einmal komplett regungslos und ausgetrocknet am Boden liegt; von einer Schnecke nur noch ihr leeres Haus zu sehen ist, assoziiert das Kind: Leben ist Bewegung, Tod ist Ruhe und Gleichstand.

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