Not-to-do-List für gestresste Eltern

Mehr Treppen steigen, weniger aufs Smartphone starren und viel mehr Quinoa essen. Ins neue Jahr soll man ruhig grössenwahnsinnig starten. Falls Sie aber zu den 92 Prozent gehören, die Ihre Vorsätze eher nicht einhalten, haben wir was für Sie:  7 Dinge, die Sie dieses Jahr einfach nicht tun.

Endlich, realistische Vorsätze für Eltern.

Endlich, realistische Vorsätze für Eltern. Bild: Pexels

 

Entpflichtungen pflegen

Das steht ganz oben auf Ihrer Not-to-do-Liste. Frei nach Marie Kondos Kleiderschrank-Aufräummethode fliegt alles raus, was sie eigentlich nicht brauchen und in das Sie ehrlicherweise nie reinwachsen werden. Dazu zählen unliebsame Bekanntschaften genauso wie sterbenslangweilige Veranstaltungen oder Hobbies, die Sie sich nur zugelegt haben, weil das doch so eine tolle Erfahrung sein soll.

Diesen Elsa-Kuchen back ich nicht

Müssen es wirklich 27 Cup Cakes mit Schneeköniginnen-Frosting für den Kindski-Geburtstag sein? Statt Ihre Nächte mit klebrigen Fingern in der Küche zu verbringen, streuen Sie dieses Jahr mit viel Liebe Smarties und Gummibärli über den Kastenkuchen. Oder Puderzucker. Das sieht auch aus wie Schnee - und schmeckt genauso fein.

Stellvertretend engagiert

Wer schon mal bei einem Elternabend war, weiss, dass kann sich ziehen. Wechseln Sie sich mit Ihrem Partner dieses Jahr fairerweise ab. Und wenn Sie an einem Ämtli partout nicht vorbeikommen, bringen Sie sich als Stellvertreter ins Spiel. Den guten Willen kann Ihnen dann keiner absprechen, die Hauptverantwortung geben Sie jedoch geschickt ab.

Über diese Brücken kannst du gehen

2018 ist ein fantastisches Jahr für Brückentage. Je nach Kanton sind dieses Jahr insgesamt bis zu 70 Ferientage drin, wenn man die Feiertage, die auf Werktage fallen, geschickt in die Ferienplanung miteinbezieht. Zum Beispiel können Sie sich an Ostern mit acht bezogenen Urlaubstagen bis zu 16 Tage am Stück frei nehmen. Und wo fliegen Sie hin? Wir denken an Bali, Japan oder Marokko.

Putzhilfe spart Paartherapeut

Schenken Sie sich mal was! Zum Beispiel Hemden bügeln, Bad putzen oder Lebensmitteleinkäufe. Und dadurch auch mehr freie Zeit, die Sie für gemeinsame Unternehmungen mit Ihren Liebsten nutzen können, anstatt sich darüber zu streiten, wer was schon wieder nicht oder falsch gemacht hat.

Ein Zäpfchen macht Sie nicht gleich zu Rabeneltern

Globuli, wunderbar, wenn sie helfen. Zwiebel am Bettrand muss man mögen. Und das mit den Krautwickeln...Aber sie tun Ihrem Kind auch bestimmt keine Gewalt an, wenn bei Bedarf auf ganz normale Schulmedizin zurückgreifen. Fieberzäpfchen senken nämlich wirklich relativ zuverlässig das Fieber und lindern Schmerzen. Und ihr krankes Kind kann einfach mal schlafen - und Sie auch.

Nuggi siehe Punkt 6, Pampers siehe Punkt 6, ...

Verschiedene Eltern, haben verschiedene Regeln

Bei der Grossi gibt’s immer zu viel Schoggi? Freuen Sie sich doch daran, wenn Sie Eltern haben, die Ihnen die Kinder ab und zu abnehmen. Dass bei Ihnen andere Regeln gelten, können auch Kinder gut verstehen. Oder warum sind sie in der Schule oft so viel geduldiger als zuhause? Gönnen Sie sich lieber selbst mal was: eine stressfreie Zeit.

 Text: Nathalie Riffard, Bild: Pexels

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