Naturmuseum Solothurn: Erdevolution ertasten

Das Naturmuseum Solothurn ist ein beliebtes Familienmuseum. Hier erfahren Sie alles über Tiere, Pflanzen, Fossilien und Minerale aus der Region. Berühren ist erlaubt und der Eintritt ist gratis. 

Kurze Texte mit viel Illustration

 Hier gibt es Tiere, Pflanzen und Fossilien aus verschiedenen Zeitepochen zu sehen. Foto: zVg/Naturmuseum Solothurn

Naturfreunde kommen im Naturmuseum Solothurn (SO) auf Ihre Kosten. Das Museum liegt mitten in der barocken Altstadt am Fusse der St. Ursenkathedrale. Seit einigen Jahren wird Etage für Etage des Museums auf Vordermann gebracht. Bis Ende 2016 sollte der ganze Umbau abgeschlossen sein, er wurde absichtlich über viele Jahre verteilt, damit das Naturmuseum immer geöffnet bleiben kann.

Etage um Etage im Naturmuseum Solothurn erkundschaften

Im Eingangsbereich befindet sich einer der beliebtesten Orte des Museums. Im Geo-Aqua-Terrarium haben lebendige Tiere und Pflanzen ein Zuhause, die Rückwand des Beckens wird mit der Zeit durch das kalkhaltige Tropfwasser zu einer Tuffsteinwand werden. Dank einer Dokumentation lernen Kinder wie eine solche Tuffsteinwand entsteht.

Auf dem Weg ins erste Stockwerk wird Ihnen ein weiteres Ausstellungsobjekt auffallen: Im Treppenhaus steht ein Ahorn-Baum. Seine Wurzeln reichen bis ins Untergeschoss und seine Krone bis in den zweiten Stock. Um die Abschnitte und Struktur des Holzes besser verstehen zu lernen, wurde der Baum an einigen Stellen aufgesägt. Ausgestellt werden daneben gefriertrocknete Pilze, die aus den verschiedensten Waldregionen stammen.

Sonderausstellungen im Naturmuseum Solothurn

Zwei Sonderausstellungen pro Jahr runden die verschiedenen Sammlungen von einheimischen Säugetieren, Insekten, Amphibien, Reptilien, Weichtiere und Fische ab. Im ersten Stock können Sie den Schatz des Naturmuseums, die Evolutionsspirale bewundern. Vor langer Zeit waren es einmal ein paar Einzeller, die sich im Verlaufe der Zeit zu den heutigen Lebewesen weiterentwickelten. Zudem wird ein grosser Teil den einheimischen Brutvögeln gewidmet. Diese werden ausgestellt und genau beschrieben.

Das 15 Meter lange Foucaultsche Pendel beim nächsten Treppenaufstieg können Sie nicht übersehen, es schwingt Tag und Nacht und wird durch die Kraft eines Magneten angetrieben. Mit diesem Pendel können Sie erkennen, dass die Erde dreht, denn es ändert wegen der Erdrotation seine Richtung jede Stunde um circa zehn Grad.

Die Dinosaurier sind los

Im Naturmuseum Solothurn kann die Zeit der Dinos genau unter die Lupe genommen werden.

Fossilien auf einmal ganz nah und zum Berühren

Solothurn liegt am Südfuss des Juras, dementsprechend gross sind auch die Funde an Versteinerungen, Gesteinen und Mineralien. In der Dauerausstellung im zweiten Stock werden die Besucher in die Zeit des Jurameers vor 150 Millionen Jahren entführt. Besser gesagt in die Eiszeit, wo Mammuts, Höhlenbären und Elche durch diese Region zogen. Einmalig sind die 150 Millionen Jahre alten versteinerten Schildkröten aus den Steinbrüchen der Stadt und die berühmten Dinosaurier-Fährten von Lommiswil. Zudem erzählt ein Seestern bildlich die traurige Geschichte über das Ende seiner Seesternkolonie, die vergebens versuchte sich in Schutz zu bringen.

Jung und Alt dürfen im Naturmuseum Solothurn ihre Tastsinne auf die Probe stellen und alle freistehenden Ausstellungsobjekte berühren und ausprobieren. Es hat viele Spiel- und Versuchsmodelle. In der Dino-Ecke können sich Kinder auch in Fussabdrücke von Dinosauriern setzen.

Für die genaueren Angaben zu den Öffnungszeiten und Preisen des Naturmuseum Solothurn besuchen Sie unsere Kartensuche.

 

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