Mit Baby ist alles anders - auch Weihnachten!

Ein Baby stellt den Alltag völlig auf den Kopf! Essen, schlafen, trinken - alle Zeitabläufe richten sich nach den Bedürfnissen des süssen Nachwuchses. Kein Wunder, dass auch das erste Weihnachtsfest ganz anders als gewohnt verläuft. Eine Mutter berichtet.

Weihnachten mit Baby: ein neues Erlebnis

Weihnachten mit Baby lässt das Fest in neuem Glanz erscheinen. Bild: iStock, Thinkstock

Im vergangenen Jahr war Lisa sieben Monate, als Weihnachten näher rückte. In der Adventszeit begannen wir zu überlegen, wie wir das Weihnachtsfest gestalten wollten. Bisher waren doch wir noch die «Kinder» gewesen, die sich bei unseren Eltern gern mit Weihnachtsbaum, Geschenken und Essen verwöhnen liessen. Sollte das nun anders werden – wollten wir nun bei zu Hause ganz traditionell Weihnachten feiern? Gleichzeitig drängelten unsere Freunde: Sie wollten wissen, ob wir den Heiligen Abend bei Ihnen verbringen würden, um gemeinsam zu kochen und zu essen.

Nichts muss sein, wie es immer war

Meiner Mutter hatte dann die Idee: «Feiert doch mit den Freunden am Heiligen Abend. Und am nächsten Tag holen wir den Familien-Heiligabend mit Weihnachtsbaum und Bescherung bei euch nach», schlug sie vor. «Lisa merkt ja nicht, dass nachgefeiert wird.» So wurde es beschlossen.

Der echte Heiligabend war sehr schön. Lisa war zwar erst gegen 21 Uhr in ihrem Reisebett eingeschlafen, sodass ich selbst nicht viel beim gemeinsamen Kochen helfen konnte. Aber viele Köche verderben ja ohnehin bekanntlich den Brei. Dank Babyphon sassen wir entspannt bis tief in die Nacht beieinander. Weil wir alle bei den Freunden übernachteten, konnte Lisa gut durchschlafen.

Leider war sie am ersten Weihnachtstag schon um 6 Uhr wieder wach. Mein Mann machte keine Anstalten aufzustehen. Weil mich das ärgerte und ich so unausgeschlafen war, begann der Tag verstimmt. Zum Glück versprach mein Mann mir nach seinem ersten Kaffee hoch und heilig, dass er am nächsten Tag mit Lisa in aller Herrgottsfrühe Bauklötze stapeln würde – und ich dann ausschlafen dürfte.

Wenn’s Baby weint, muss die Bescherung warten

Am Nachmittag kamen meine Eltern, um dann, wie geplant, klassisch Heiligabend zu feiern. Zur Christmette konnten wir natürlich nicht gehen – die war ja schon am Vortag gewesen. Ich glaube auch nicht, dass sich Lisa in der überfüllten Kirche wohl gefühlt hätte. Während Lisa noch im Nachmittagsschlaf vor sich hin träumte, assen wir den Kuchen, den meine Mutter mitgebracht hatte. Irgendwann krähte Lisa dann aus ihrem Bettchen. Leider braucht sie oft lange, bis sie nach dem Mittagsschlaf zu sich findet. Das war auch an diesem Tag so. Kreischend sass sie auf meinem Schoss in der Küche. Dass die Grosseltern gleich auf sie einstürmten, sie am liebsten sofort auch auf ihren Schoss gezogen und mir ihr gespielt hätten, vertrug sie gar nicht. Da half auch ihr Schoppen nichts. Es dauerte mehr als eine Stunde, bis sie endlich aufhörte zu weinen – und das nur, weil mein Mann sich Lisa schnappte und mit ihr nach draussen ging. An der frischen Luft beruhigte sie sich sofort.

HiPP

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