Brainfood für Kinder: Rezepte für geistige Fitness

Ein Stück Fleisch für gute Leistungen? Oder ein Stück Schokolade für die Konzentration? Können wir durch die richtige Lebensmittelauswahl kleine Einsteins heranwachsen lassen?

Gesunde Ernährung ist wichtig für das Lernen der Kinder.

Optimale Ernährung unterstützt die Gehirnentwicklung und verhindert Nährstoffmängel, schafft aber keine zusätzliche Intelligenz. Foto: iStock, Hieng Ling Tie, Thinkstock

So einfach ist es nicht. Viele hochkomplexe biophysikalische und biochemische Prozesse zwischen einzelnen Nahrungsmittelbestandteilen und Gehirnfunktionen sind jedoch noch nicht genügend erforscht.

Und doch sind sich die Forscher mittlerweile einig: Zwischen der Ernährung und der Gehirnaktivität besteht grundsätzlich ein Zusammenhang; durch eine gesunde Ernährung kann das Gehirn seine Leistungsfähigkeit voll entfalten kann. Zur altbekannten Debatte, wie viel Intelligenz angeboren und wie viel durch die Erziehung beeinflussbar ist, kommt als dritte Komponente die Ernährung hinzu. Welchen Stellenwert genau sie für die Gehirnentwicklung und –leistung hat, hängt stark vom Alter des Kindes ab.

Vom Baby zum Gymnasiasten

Denn in der Zeit von Mitte Schwangerschaft bis zum zweiten Geburtstag wächst das Gehirn am schnellsten – und ist besonders die richtigen Nährstoffe angewiesen. Nobelpreisträger verdanken ihre Genialität zwar nicht Mamas Küche, denn die angeborene Intelligenz eines Menschen kann auch durch optimale Ernährung nicht verbessert werden. Umgekehrt kann aber ein Mangel an bestimmten Nährstoffen unter Umständen zu einer langfristigen Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit führen. Besonders wichtig sind Folsäure, gewisse Fettsäuren wie die Omega-3- Fettsäure DHA, Eisen und Jod.

Ist das Gehirn einmal weitgehend entwickelt, ist es nicht mehr so einfach, die Intelligenz weiter zu beeinflussen. Mehrere Studien weisen jedoch darauf hin, dass gewisse Faktoren weiterhin eine Rolle spielen. So geht man davon aus, dass

  1. verschiedene Vitamine und Mineralstoffe die Leistungsfähigkeit beeinflussen
  2. genügend Trinken für gute Schulleistungen unerlässlich ist
  3. ein über den Tag verteilt möglichst konstanter Blutzuckerspiegel das Lernen und sich konzentrieren unterstützt

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