Das hilft gegen Schnupfen

Nasentropfen nur kurzfristig

Erkältungen gehören zu den häufigsten Erkrankung in jedem Lebensalter. Sie werden durch Tröpfchen-Infektion übertragen, also durch direkten Kontakt zwischen Menschen. Die trockene Heizungsluft trägt zudem dazu bei, dass die Nasenschleimhäute besonders anfällig sind. Doch was immer den Schnupfen auch ausgelöst hat, häufig führen schon schleimhautpflegende Massnahmen zu einer Besserung.

Nasentropfen helfen vor allem nachts, damit man besser atmen kann. Diese sollten allerdings nicht über eine längere Dauer eingesetzt werden, weil sich die Schleimhäute an die abschwellende Wirkung gewöhnen und bei Dauergebrauch die Nasenschleimhaut sogar geschädigt werden kann.

Und das Neuste aus der Schnupfenforschung: Wenn die Nase erst einmal läuft, soll man, entgegen jeder guten Erziehung, lieber «hochziehen» als in ein Taschentuch schnäuzen. Das verpönte «Hochziehen» führt zu einem Unterdruck in der Nase, der die Flüssigkeit aus den Nasennebenhöhlen heraussaugt. Beim Schnäuzen passiert das Gegenteil: Die Flüssigkeit wird in die Nebenhöhlen gepresst, was das Risiko einer Nasennebenhöhlenentzündung erhöht.

 

Tipps

  • Befeuchten: Trockene Nasenschleimhäute können mit etwas Vaseline oder Mandelöl, auf ein Wattestäbchen aufgetragen, befeuchtet werden. In der Apotheke gibt es auch verschiedene spezielle Nasensalben.
  • Spülen: 1 gestrichener Teelöffel Kochsalz auf einen 1/2 l Wasser geben. Nasenspülung in Spray (aus der Apotheke) abfüllen und nach Bedarf anwenden. Bei Babys und Kleinkindern sollte man nur spezielle Nasentropfen aus der Apotheke verwenden.
  • Inhalieren: Einen gehäuften Löffel Kamillenblüten mit einem Liter kochendem Wasser aufgiessen und die aufsteigenden Dämpfe etwa 10 Minuten einatmen. Vorsicht: Eignet sich nicht für kleine Kinder wegen Verbrennungsgefahr.
  • Trinken: Thymian, Schlüsselblume, Holunderblüten, Spitzwegerich und Salbei, als Tee aufgegossen, löst zähen Schleim.
  • Essen: Meerrettich mit einer Raspel zerreiben. Dreimal täglich einen Löffel davon essen. Die Schärfe des Meerrettichs hilft den Schleim zu verflüssigen.

Tipps von unseren Facebook Usern

  • Jeden Tag einen Tee mit frischem Honig
  • Ätherische Öle: Eucalyptus, Teebaumöl und Ravensare
  • eine halbe Zwiebel in der Nacht neben das Bett stellen und die Nase wird wunderbar frei zum Atmen

Text: Marianne Siegenthaler

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