Camping mit Kindern

Ferien mit Zelt oder Wohnwagen auf dem Campingplatz sind in der Regel billiger als im Hotel oder in der Ferienwohnung. Besonders für Kinder ist Campen ausserdem ein tolles Abenteuer. Und mit etwas Vorbereitung können Sie die Kleinen schon ab dem Babyalter mit auf die naturnahen Reisen nehmen.

Ferien im Wohnwagen und Zelt mit der ganzen Familie müssen gut geplant sein, damit Eltern und Kinder Spass daran haben.

Ihre Kinder können schon ab dem Babyalter mit auf den Campingplatz nehmen. Foto: iStock, wavebreakmedia, Thinkstock

Nicht alle Kinder mögen das Campen. Daher sollten Sie vor der grossen Reise im Garten oder auf einem nahe gelegenen Campingplatz üben. Schlagen Sie ein Wochenende lang die Zelte dort auf und beobachten Sie, wie Ihre Kinder mit der Situation zurechtkommen. Sollte der Nachwuchs in der Nacht doch lieber ins eigene Bett wechseln wollen, sind Sie bald wieder daheim. Allgemein gilt: Je jünger Kinder Erfahrungen auf dem Zeltplatz machen, umso schneller werden sie sich daran gewöhnen. «Unsere Kinder waren ein und vier Jahre alt, als wir das erste Mal campen waren», erzählt Familienvater Roland L. und fügt hinzu «Das hat wunderbar geklappt, und wir hatten eine Menge Spass.»

Die meisten Zeltplätze sind für ganz kleine Besucher eingerichtet und haben in ihren Waschräumen Wickeltische. Informieren Sie sich vor der Reise beim Campingplatz, wie familienfreundlich er ist, und welche Freizeitangebote es für Sie und für Kinder gibt. Vermeiden Sie – wie bei allen Reisen mit Kindern - eine lange Anfahrt, da diese für Babys und Kleinkinder sehr anstrengend ist.

Wohnwagen, Caravan oder Zelt

Zur Wahl des Campingplatzes stellt sich die Frage, wie Ihre Unterkunft beschaffen sein soll. In einem Wohnwagen oder auch einem Caravan gibt es mehr Komfort. Die Kinder können in Betten übernachten, und der Schlafraum lässt sich verdunkeln. Zudem gibt es in der Regel eine Kochgelegenheit, die das Erwärmen von Essen oder Schoppen erleichtert. Gegen die Witterungsverhältnisse sind Sie besser geschützt als im Zelt, und die Familie hat eigene Waschräume.

Der Nachteil an einem Wohnwagen oder Caravan ist, dass die Miete meist teurer ist als der Kauf einer kompletten Zeltausrüstung und auch der Stellplatz auf dem Campingplatz kostet mehr.

Ein Zelt ist dagegen leicht zu transportieren ist und muss auch nicht besonders teuer sein. Zwar müssen Sie dafür in der Regel auf einige Dinge verzichten, wie einen fest installierten Kühlschrank oder Herd. Aber für viele gehört das Gefühl von «zurück zur Natur» eben gerade zum campen. «Die Kinder lernen, auch mal ohne den Luxus wie Spülmaschine und Fernseher auszukommen» meint Verena S., Mutter von zwei Kindern und leidenschaftliche Camperin. «Unsere zwei Söhne waren anfangs zwar nicht so begeistert von der Idee. Aber nach ein paar Tagen hatten sie ihre Fernsehsendungen und die Videospiele schon so gut wie vergessen.» Das Zelt als Ferien-Wohnsitz hat noch einige weitere Defizite. Sie sind zum Beispiel ständig den Geräuschen und dem Lichtpegel des Campingplatzes ausgesetzt. Das kann für einen unruhigen Schlaf sorgen. Und wie gut die Isoliermatten auch sind: Ein Bett ist schwer zu ersetzen.

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