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Winterferien in der Schweiz: Alternativen zum Skifahren

Wer nicht gern Ski fährt, muss deshalb nicht auf die Winterferien verzichten. Ob Winderwandern oder Kutschenfahrten, in vielen Wintersportgebieten finden Sie neben Skipisten unzählige Freizeitangebote für die Familie.

Neue Ideen für die Winterferien in der Schweiz.

In den Winterferien gibt es viele Möglichkeiten, Zeit als Familie zu verbringen. Foto: romrodinka, iStock, Getty Images Plus

Familienleben hat recherchiert, welche Alternativen die Wintersportgebiete zu den Skiangeboten haben. Von Eisklettern bis Schneeschuhlaufen ist für jeden etwas dabei. So kommt Abwechslung in die Winterferien und es ist für jedes Familienmitglied eine schöne Aktivität dabei.

1 Schlitteln in den Winterferien

An vielen Skiverleihstationen können Schlitten ausgeliehen werden. Bergbahnen transportieren auch Schlittenfahrer auf den Gipfel. Von dort folgen Sie den gekennzeichneten Markierungen zur Schlittelpiste.

In vielen Wintersportgebieten werden auch Nachtschlittelabenteuer angeboten. Allerdings warnt die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) vor der Gefahr, beim Schlitteln zu verunfallen. Vielfach werde die Geschwindigkeit unter- und das Fahrkönnen überschätzt, was zu Stürzen und Zusammenstössen mit schweren Folgen führt (Knochenbrüche, Kopfverletzungen).

Damit man den Schlittelspass unbesorgt geniessen kann, gibt das bfu einige Tipps:

  • Tragen Sie hohe, feste Schuhe mit gutem Profil und geeignete Winterbekleidung.
  • Tragen Sie einen Schneesporthelm und Handschuhe.
  • Schlitteln Sie auf den markierten Wegen oder Hängen mit freiem Auslauf.
  • Fahren Sie sitzend (nicht liegend) und binden Sie Schlitten nicht zusammen.
  • Passen Sie die Geschwindigkeit Ihrem Können und den Verhältnissen an.
  • Schlitteln Sie nicht unter Alkoholeinfluss.
  • Kleine Kinder sollten zudem nur in Begleitung Erwachsener fahren.

Eine Alternative zum Schlitteln ist das Snow-Tubing, das Schlitteln mit grossen Reifen. Die Reifen können am Skilift ausgeliehen werden. Ein Lift bringt Sie in der Regel zum Ausgangspunkt und dann kann es losgehen.

Hier finden Sie unsere Liste der schönsten Schlittelbahnen in der Schweiz.

2 Eislaufen statt Skiferien

In vielen Wintersportgebieten finden Sie eine Eisbahn oder eine Eishalle, in der öffentliches Eislaufen angeboten wird. Die Schlittschuhe können vor Ort ausgeliehen werden.

Alternativen: Statt Eislaufen geht auch Curling oder Eisstockschiessen. Fragen Sie in Ihrem Wintersportgebiet nach, ob die Eisbahnen etwas anbieten.

Hier finden Sie unsere Liste der schönsten Eislaufbahnen für Familien in der Schweiz.

3 Winterwandern

Das Winterwandern ist besonders für Familien mit Baby geeignet. Packen Sie Ihr Kind dick im Tragetuch ein. Manche Wege sind auch so breit, dass Sie Ihr Kind in einem Schlitten hinter sich her ziehen können.

In jedem Wintersportgebiet gibt es ausgeschilderte Winterwanderwege. Sie sind mit pinkfarbenen Wegweisern markiert, die über Standorte und Gehzeiten informieren. Vergessen Sie dabei nicht, sich und dem Kind die unbedeckten Hautstellen mit Sonnencreme einzureiben.

Hier finden Sie unsere Liste der schönsten Winterwanderungen für Familien in der Schweiz.

4 Baden im Hallenbad oder der Therme

Wenn es draussen stürmt, regnet oder stark schneit, macht das Baden in einem Hallenbad oder einer Therme viel Spass. Suchen Sie nach einem Freizeitbad, dass eventuell eine Rutsche hat oder zumindest einen Nichtschwimmerbereich.

Hier finden Sie unsere Liste der schönsten Freizeitbäder in der Schweiz.

5 Schneeschuhlaufen

Bei einer geführten Schneeschuhwanderung können Sie die schöne Winterlandschaft geniessen und erfahren nebenbei Wissenswertes zum Wintersportgebiet.

Für eine Wanderung mit Schneeschuhen benötigen Sie warme Kleidung, die atmungsaktiv ist, denn es kann schon einmal anstrengend werden. Wanderschuhe, die wasserdicht sind, sind ebenfalls ratsam.

Wenn Sie an einer geführten Wandertour teilnehmen, werden Schneeschuhe und Skistöcke gestellt. Mit älteren Kindern können Sie auch eine geführte Schneeschuhtour über einen Gletscher unternehmen.

Schneeschuhlaufen können Sie zum Beispiel hier.

6 Pferdekutschfahrt unternehmen

Gemütlich ist eine Kutschfahrt mit Pferden. Geniessen Sie die Winterlandschaft und entspannen Sie vom hektischen Alltag. Kutschfahrten werden an den verschiedensten Orten Angeboten, zum Beispiel auf der Rigi.

7 Husky- und Hundeschlitten fahren

Nicht ganz preiswert, dafür aber ein echtes Erlebnis sind Fahrten mit dem Hundeschlitten oder Abenteuer mit Huskys. Sie lernen in der Regel zunächst die Tiere kennen, bevor die rasante Fahrt auf dem Schlitten losgehen kann.

Hier zum Beispiel geht's zum abentuerlichen Hunde-Ausflug.

8 Iglu bauen in den Winterferien

In einigen Wintersportgebieten können Sie einen Iglu-Kurs buchen. Sie lernen aus Schnee, eine Hütte zu bauen. Wer mag, kann anschliessend noch bei einem Feuer sowie bei Tee und Glühwein den Abend geniessen oder sogar im Iglu übernachten.

Sie können natürlich auch selber ein Iglu bauen. Die Anleitung finden Sie hier.

9 Eisgrotte besuchen

Bestaunen Sie die Eiskristalle in einer Eishöhle und erleben Sie die unterirdische Welt des Schnees. Eisgrotten finden Sie zum Beispiel bei Engelberg und Saas-Fee.

10 Kinderprogramm nutzen

In den Wintersportgebieten wird ein grosses Kinderprogramm geboten. Das reicht von Basteln, Backen, bis hin zu Märchen hören und Kinderkino. Erkundigen Sie sich in den Touristenzentren nach den aktuellen Winterangeboten für Ihre Kinder.

11 Freizeitzentren besuchen

Wer genug vom Schnee draussen hat, kann ein Freizeitzentrum aufsuchen. Es bieten sich verschiedene Sportmöglichkeiten wie Klettern, Fitness, Tischtennis oder Bowling für Familien an.

Hier finden Sie zum Beispiel eine Auflistung von Kletterhallen in der Schweiz.

12 Eisklettern mit älteren Kindern

Mit älteren Kindern können Sie einen Eiskletterkurs buchen. Sie werden in die Sicherungstechnik eingeführt und können anschliessend Ihre Geschicklichkeit testen. Meist dauern diese Kurse mehrere Tage.

Eisklettern im Kurs können Sie zum Beispiel hier.

13 Mit Fackeln oder Laternen wandern

Kaufen Sie sich für die ganze Familie Fackeln oder farbige Laternen. Am Abend können Sie dann mit den Fackeln oder den Laternen durch den Wald spazieren.

Text: Angela Zimmerling, im Januar 2013, überarbeitet von Chantal Hebeisen, November 2016

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