Dieses Jahr gibt's nur ein Geschenk: Weihnachtsfest mal anders

Fondue Chinoise, Christbaum und Geschenke: Weihnachten ist immer das Gleiche. Wer aus der Routine ausbrechen möchte, sollte sich nicht scheuen, seine Vorstellungen von einem gelungenen Weihnachtsfest auszusprechen. Wir haben ein paar Ideen gesammelt.

Weihnachtsfest mal anders: Dieses Jahr gibts nur ein Geschenk.

Feiern Sie das Weihnachtsfest einmal ohne viele Geschenke und spenden den Rest. Foto: Melpomenem, iStock, Thinkstock

Christbaum und Familienbesuch sind schön, aber eigentlich würden Sie Weihnachten lieber anders feiern? Dann sprechen Sie mit den anderen Familienmitgliedern – vielleicht lässt sich die eine oder andere Vorstellung leicht umsetzen. So könnten aus dem diesjährigen Weihnachtsfest fröhliche Weihnachten werden, die allen beteiligten lange in Erinnerung bleiben.

Weihnachten ohne viele Geschenke

Jesus kam nicht in einem Palast, sondern als Kind in ärmsten Verhältnissen auf die Welt. Mit seinem Einsatz für Arme, Kranke und Aussenseiter wurde er zum Vorbild. Angesichts dieses Hintergrundes mag daher manchen besonders stören, dass in unserer westlichen Welt das Weihnachtsfest zum Konsumrausch ausartet. Wäre es nicht sinnvoll, das Budget für Geschenke so zu halbieren, dass die Kinder nur ihren Herzenswunsch erfüllt bekommen? Alle anderen Franken, die sonst noch für Geschenke ausgegeben würden, liessen sich für einen sinnvollen Zweck an Schweizer Hilfswerke spenden. Auf diese Weise andere Menschen in der Welt zu unterstützen, schweisst die Familie zusammen!

Weihnachtsfest mit Freunden

Sie erleben alljährlich das Weihnachtsfest mit Eltern, Grosseltern und Tanten als zu beengend? Laden Sie statt der Familie an einem Tag Freunde mit Kindern ein. Die Erwachsenen bringen mit neuen Gesprächsthemen, Koch- und Spielideen frischen Wind, während die Kinder sich über Gleichaltrige freuen, mit denen sie spielen können.

Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Geschenke der Kinder gleichwertig sind. Entscheidend ist dabei nicht der Wert, den sie preislich haben, sondern der Wert, den sie für die Kinder haben. Für einen Besuch bei den Verwandten ist an den anderen Weihnachtsfeiertagen Zeit.

Der Heilige Abend als Spieltag

Am Heiligen Abend soll alles perfekt sein – das Haus aufgeräumt und sauber, der Christbaum festlich geschmückt, das Essen ganz besonders fein. Oft haben Eltern nach all den Vorbereitungen nicht mehr viele Nerven, auf die Kinder stets liebevoll einzugehen. Wem all die Vorbereitungen stinken, der lässt sie einfach sein. Die Wohnung muss nicht mehr blitzen als an anderen Tagen, nur weil Besuch kommt – der trägt ohnehin wieder Dreck herein.

Viel wichtiger als die äusseren Perfektheiten ist es, dass die Stimmung stimmt und der Heilige Abend fröhliche Weihnachten einläutet. Die Kinder freuen sich am meisten, wenn dieser Tag zum echten Familien-Spiele-Tag wird. Warum nicht den Morgen im Bett verbringen und mit heissen Ohren gemeinsam spannende Familienspiele spielen? Am Nachmittag macht es Spass, zusammen den Baum zu schmücken, der übrigens kein Ausstellungsstück werden muss. Nach der Bescherung lassen sich die Geschenke ausprobieren.

Weihnachtsfest woanders

Auch anderswo können Sie das Weihnachtsfest feiern. Wer Lust hat, mit der Familie zu reisen, findet viele Orte, an denen stimmungsvoll gefeiert wird. Also auf zu einem der bekannten grossen Weihnachtsmärkte oder einfach in ein verschneites Dorf in den Bergen.

Manche Menschen wollen mit einer Reise dem Weihnachtsrummel entfliehen. Statt durch die Kälte zum Gottesdienst zu spazieren, träumen sie davon, am Meer unter Palmen zu sitzen. Wer sich auf eine solche Reise einlässt, sollte vorher mit der Familie besprechen, wie der Heilige Abend aussehen wird. Gibt es im Hotelzimmer Christbaum, Geschenke und Weihnachtslieder? Oder fallen diese Aspekte zugunsten der Badeferien aus? So lassen sich Enttäuschungen vermeiden.

Weihnachten ganz schwedisch

Pippi Langstrumpf und ihre Freunde Annika und Thomas, auch die Kinder von Bullerbü verleben herrliche Weihnachten. Beim Lesen ihrer Geschichten entsteht Lust, das Weihnachtsfest ähnlich zu begehen. In Schweden wird zwar ebenso traditionell gefeiert wie in der Schweiz, doch haben Fröhlichkeit und Ausgelassenheit dort noch mehr Platz.

Lustig geht es schon am 23. Dezember zu, wenn Kinder und Erwachsene am Lillejuafton, am kleinen Weihnachtsabend, Julklapp-Reime dichten. Mit ihrer Hilfe soll der Beschenkte am Heiligen Abend erraten, was in seinem Päckchen versteckt ist. Gleichzeitig wird das Essen für den Heiligen Abend vorbereitet, um das sich die Familie in grosser Runde scharen wird. Rezepte finden Sie hier: Zimtschnecken und Janssons Versuchung

Lustig ist auch die Donald-Duck-Sendung am Nachmittag des Heiligen Abends. Sie erfreut sich in Schweden grösster Beliebtheit. Erst nach dem Essen am Heiligen Abend beginnt das Auspacken der Geschenke, die der Jultomte gebracht hat. Die schwedischen Weihnachtslieder sind teilweise so fröhlich, dass sie Lust machen, in einer langen Reise Hand an Hand um den Weihnachtsbaum zu tanzen.

Auch den Wichteln, die bei den Weihnachtsvorbereitungen geholfen haben, soll es gut gehen. Deshalb gilt es, für den Tomte, den guten Hauswichtel, ein Schälchen Milchbrei vor die Haustür zu stellen.

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