Winteraktivitäten: Zehn coole Ideen für Familien

Langeweile im Winter? Das muss nicht sein. Die kalte Jahreszeit bietet neben Schlitteln, Snowboarden, Schneewandern und Schlittschuhfahren Familien viele kurzweilige und lustige Winteraktivitäten. Wir haben zehn Freizeittipps aufgelistet, die in der kalten Jahreszeit besonders Spass machen.

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Winteraktivitäten: Ein Zoobesuch

Zoo ist nichts für Winterschläfer

Aufgeweckte spazieren im Winter in den Zoo. Denn jetzt gibt es keine Drängeleien vor den Tiergehegen und viele junge Tiere sind besonders aktiv.

Foto: Zoo Zürich, Karsten Blum

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Winteraktivitäten – Tipp 1: Zoo nichts für Winterschläfer

Vor allem im Frühling und im Sommer lassen sich Familien gerne in den Zoo locken. Doch Aufgeweckte spazieren im Winter in den Zoo. Denn jetzt gibt es keine Drängeleien vor den Tiergehegen. Selbst beim Füttern und bei Tierpräsentationen lässt sich ein guter Platz zum Zuschauen erwischen. Jungtiere rennen und toben herum, denn sie sind im schönsten Spielalter. Darüber hinaus werben manche Zoos im Winter mit besonderen Führungen. In den beheizten Tierhäusern wie Aquarien und Affenhäusern besteht die Möglichkeit, sich zwischendurch aufzuwärmen.

Tipp: Eingeschränkte Öffnungszeiten beachten!
 

Winteraktivitäten – Tipp 2: Museum

Längst sind Museen weder verstaubt noch langweilig. So stehen Kinder im Sauriermuseum Aathal staunend vor dem siebeneinhalb Meter grossen Allosaurus-Skelett, im Technorama Winterthur untersuchen sie mit einem Feuertornado Wirbelstürme. Museen, die nicht speziell auf Familien ausgerichtet sind, bieten – wie das Kunstmuseum Bern – in der Regel spezielle Kinderführungen und Workshops an.

Ausflugstipps zu Museen für Kinder gibt es im Artikel «Museen für Kinder in Zürich und Umgebung».
 

Winteraktivitäten – Tipp 3: Winterspaziergang mit Pony

Mit einem Pony durch die Winterlandschaft zu stapfen, gehört zu den Winteraktivitäten, die der Familie sicher lange in Erinnerung bleiben wird. Ihr Kind lässt die Beine baumeln und streichelt das Fell, während Sie das Zaumzeug fest in der Hand halten. Viele Reitschulen und Ponyställe leihen Ponys für wenig Geld stundenweise aus.

Tipp: Fahrradhelm mitnehmen und Kind warm anziehen!
 

Winteraktivitäten – Tipp 4: Ein ganzer Tag im Hallenbad

Wer nicht draussen im Regen nass werden möchte, taucht in die Wasserwelt der Spassbäder ein! Im Babybad und Kinderbecken, auf Rutschen und im Strömungskanal vergeht der Tag im Nu. Zwischendurch lässt sich auf der Liege entspannen, auf der Sie Ihrem Kind etwas vorlesen können.
 

Winteraktivitäten – Tipp 5: Grillparty im Schnee

Grillen im Winter – ein aussergewöhnliches Erlebnis! Das knisternde Feuer in der Feuerschale oder Feuertonne, an dem die Kinder Schlangenbrot backen, wärmt. Am Grill brutzeln Fisch, Fleisch und Gemüse. Der warme Tee aus der Thermoskanne duftet herrlich.

Tipp: Am besten einen Kugelgrill verwenden, da er sich mit Deckel verschliessen lässt und so leichter ausreichend Hitze entwickelt.
 

Winteraktivitäten – Tipp 6: Indoor-Spielplatz

Indoor-Spielplätze sind in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Mit Hüpfburgen, Bobbycars, Kartbahnen, Slacklines, Trampolinen, Kletterlabyrinthen und Riesenrutschen mutieren sie zu echten Kinder-Paradiesen und machen das Wetter zur Nebensache.

Tipp: Fragen Sie nach, ob Sie Essen und Getränke selber mitbringen dürfen.

 

Winteraktivitäten – Tipp 7: Hämmern und Sägen

Am Werktisch zu Hause lassen sich neue Erfahrungen sammeln. Wer Kinder früh mit kleinen Handwerksarbeiten vertraut macht, freut sich später über geschickte Teenager, die selbstständig Nägel in die Wand schlagen, Löcher verputzen und selbstverständlich mit der Bohrmaschine umgehen. Sie müssen nicht gleich eine Kommode mit Ihrem Kind bauen. Ist das Kind im Kindergartenalter, reicht es, zusammen mit dem Hammer Nägel in weiches Holz zu schlagen. Ab etwa fünf Jahren können Kinder erste Übungen mit dem Schnitzmesser machen. Viele Grundschulkinder sägen begeistert mit der Laubsäge Figuren aus Holz, um sie danach mit Acrylfarbe anzumalen.

Tipp: Kinder beim Werkeln immer im Auge behalten!
 

Winteraktivitäten – Tipp 8: Backe, backe Kuchen

«Backe backe Kuchen» – wer dieses Lied kennt, weiss, zum Backen braucht man nicht viel!

Backe, backe Kuchen,
Der Bäcker hat gerufen.
Wer will guten Kuchen backen,
der muss haben sieben Sachen,
Eier und Schmalz,
Zucker und Salz,
Milch und Mehl,
Safran macht den Kuchen gehl!
Schieb, schieb in’n Ofen ’nein.

Backen mit Mehl, Zucker, Margarine und Eiern geht auch ohne Rezept. Wichtig zu wissen, ist lediglich, dass alle Zutaten - in Gramm gemessen - zu gleichen Teilen in den Teig zu geben sind. Ein Ei gilt dabei als ca. 50 Gramm. So lässt sich ein Muffinteig beispielsweise aus 300 Gramm Mehl, 300 Gramm Zucker, 300 Gramm Margarine und sechs Eiern (weil sechs mal 50 Gramm) verrühren. Wer will, rührt Apfelstückchen, Rosinen, Nüsse oder etwas Zitronensaft mit hinein. Backzeit: 180 Grad, 25 Minuten, Ober-Unterhitze.

Hier finden Sie einfache Backtipps von A bis Z.
 

Winteraktivitäten – Tipp 9: Winterliche Fototour

Weil kalte Luft weniger Wasser als warme Luft aufnehmen kann, ist die Luft im Winter besonders klar. Jetzt lassen sich die tollsten Fotos schiessen. Laden Sie die Familie ein zur Fototour – durch den Park, durch Felder oder den Wald. Welche Motive bieten sich an? Wie kommen sie besonders gut in Szene? Raureif, Eiszapfen, Schneegestöber, Enten auf dem vereisten See, rote Nasen, geheimnisvolle Spuren im Schnee - mit Smartphones oder Fotoapparaten lassen sich Bilder sammeln, die zu Hause für die heimische Ausstellung ausgedruckt werden.

Tipp: Fingerlose Handschuhe anziehen und Ersatz-Akkus mitnehmen.
 

Winteraktivitäten – Tipp 10: So ein Theater!

Es muss nicht immer Kino sein! Kindertheater ist faszinierend, denn jede Inszenierung ist einmalig. Die Schweiz hat viele Ensembles, die zu kreativen und fantasievollen Inszenierungen einladen. «Theater ist ein greifbares Live-Erlebnis», sagt Schauspieler, Theaterpädagoge und Regisseur Thomy Truttmann.
 

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