Ihr Baby, 8 Monate alt: Wann wollen Sie abstillen?

Mit 8 Monaten werden immer mehr Milchmahlzeiten durch Beikost ersetzt. Viele Mütter machen sich Gedanken ums Abstillen. Einen richtigen oder falschen Zeitpunkt dafür gibt es nicht. Es gibt jedoch einiges, wie Sie Ihrem Kind und sich selbst das Abstillen erleichtern können.

Irgendwann wird es Zeit zum Abstillen.

Stillen stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind. Irgendwann ist jedoch der Zeitpunkt zum Abstillen gekommen. Foto: iStockphoto, Thinkstock

Entwicklung Ihres Babys: Von der Hand in den Mund

Mit 8 Monaten befindet sich Ihr Baby auf dem Höhepunkt der oralen Phase. So ziemlich alles, was es in die Hände bekommt, wandert sofort in den Mund, um dort untersucht zu werden. Achten Sie also darauf, dass Ihr Baby – besonders, wenn es etwa schon robben oder krabbeln kann - nicht an Gegenstände kommt, die es sich besser nicht in den Mund stecken sollte, wie zum Beispiel Kleinteile, Stromkabel oder andere gefährliche Dinge.

Die Feinmotorik Ihres Kindes entwickelt sich jetzt ebenfalls immer weiter. Hat es zuerst gelernt, Dinge mit der ganzen Hand anzufassen, öffnet sich nun langsam die Hand immer mehr und es wird versuchen, Sachen mit dem Daumen und Zeigefinger oder Daumen, Zeige- und Mittelfinger anzufassen. Dies wird auch als der Zangengriff bezeichnet.

Nach wie vor liebt Ihr Baby die Kommunikation mit Ihnen. Wenn Sie mit ihm sprechen, brabbelt es oft ganz verständig in seiner eigenen Babysprache zurück und es experimentiert immer mehr mit verschiedenen Lauten und Silben. Reden Sie weiterhin viel mit Ihrem kleinen Schatz, um das Sprechenlernen zu fördern.

Tipps für Mütter: Wie geht das Abstillen?

Genau genommen haben Sie bereits mit dem Abstillen begonnen, als Sie den ersten Brei eingeführt haben. Ihr Baby benötigt langsam immer weniger Milch in seinem Speiseplan und wahrscheinlich machen Sie sich Gedanken, wie und wann Sie gänzlich abstillen. Die Frage des «Wann» können nur Sie selbst und Ihr Baby beantworten. Einen perfekten Zeitpunkt für das Abstillen gibt es nicht, vielmehr ist wichtig, wie Sie sich fühlen, ob Ihr Baby noch von Ihnen trinken möchte und auch äussere Umstände, wie Rückkehr an den Arbeitsplatz, können eine Rolle spielen. Manche Babys stillen sich irgendwann selbst ab und haben kein Interesse mehr an der Brust. Viele Babys benötigen aber etwas Unterstützung bei der Entwöhnung von der Muttermilch.

Dabei spricht nichts dagegen, wenn Sie Ihr Kind auch weiterhin noch stillen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt ohnehin, Kinder bis zwei Jahre zu stillen. Wenn Sie abstillen möchten, sollten Sie sich ein paar Wochen dafür Zeit nehmen. In diesen Wochen sollten Sie immer seltener stillen, damit sich die Milchproduktion an den gesunkenen Bedarf anpassen kann. Salbeitee kann beim Abstillen unterstützend wirken.

Gönnen Sie und Ihr Partner Ihrem Baby in diesen Tagen besonders viele Kuschelmomente, denn neben der Nahrungsaufnahme bietet das Stillen Ihrem Kind auch Nähe und Geborgenheit, die Sie jetzt anderweitig ersetzen müssen. Übrigens müssen Sie Ihr Baby nun nicht mehr an den Schoppen gewöhnen, sondern Sie können ihm die Milch gleich aus dem Trinkbecher geben.

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