Ihr Baby, 8,5 Monate alt: Das bringt Frühförderung

Frühförderung ist ein Thema, was viele Eltern beschäftigt. Die gute Nachricht ist, dass Sie gar nicht viel tun müssen, um Ihrem Baby in seiner Entwicklung zu helfen. Auch ohne Ihre Hilfe ist Ihr Baby mit reichlich 8 Monaten weiter sehr damit beschäftigt, mobil zu werden.

Frühförderung sollten Sie nicht übertreiben.

Es muss nicht Frühenglisch sein: Sich intensiv mit Ihrem Baby zu beschäftigen, ist die beste Frühförderung. Foto: Top Photo Group, Thinkstock

Entwicklung Ihres Babys: Auf die Plätze, fertig, los und krabbeln!

Mit reichlich 8 Monaten haben die meisten Babys vor allem ein Ziel: Von A nach B zu gelangen. Und immer mehr Babys gelingt das in diesem Alter auch. Die Fortbewegungsmethoden können dabei recht unterschiedlich sein. Manche Säuglinge robben durchs Zimmer, als gelte es, sich an den Feind anzuschleichen. Andere krabbeln auf allen Vieren wie aus dem Lehrbuch. Wieder andere rutschen auf dem Po durch die Gegend. Manche Kinder lassen das Krabbeln auch ganz bleiben und fangen etwas später direkt mit dem Laufen an.

Bevor es mit dem Krabbeln losgeht, begeben sich die meisten Kinder erst für ein paar Tage in den Vierfüsslerstand und wippen dann hin und her. Wundern Sie sich nicht, wenn die ersten Krabbelversuche, im wahrsten Sinne des Wortes, nach hinten losgehen. Viele Babys krabbeln erst rückwärts, bevor es schliesslich nach vorn geht. Vergessen Sie nicht, ein Video von der lustigen Fortbewegungsart Ihres Babys zu drehen.

Auch das Sitzen wird perfektioniert. Ihr Baby kann sich nun entweder hinsetzen, indem es sich an zwei Fingern eines Erwachsenen hochzieht oder es kann sich aus der Bauchlage schon selbst in die Sitzposition begeben.

Oft erfahren Babys in diesem Alter Trennungsangst, denn sie beginnen nun zu begreifen, dass die Mutter und das Kind zwei verschiedene Personen sind, während sie dies vorher als eine Einheit betrachteten. Manche Babys weinen schon, wenn das Mami nur kurz das Zimmer verlässt. Kinder müssen erst lernen, dass die Vertrauensperson auch wiederkommt. Diese Erfahrung ist nicht nur für Ihr Kleines sondern oft auch für die Mutter schmerzhaft. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass dies ein wichtiger und notwendiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit für Ihren Schatz ist.

Tipps für Eltern: Frühförderung ohne Überförderung

Es ist ganz natürlich, dass Eltern ihr geliebtes Kind in seiner Entwicklung fördern möchten. Das heisst aber nicht, dass Sie mit Ihrem 8 Monate alten Baby zum Baby-Mandarin-Kurs und danach zum Frühförderungskurs für kleine Mathematiker müssen. Im Gegenteil. Wer seinen Säugling zu intensiv fördern möchte, erreicht stattdessen manchmal eine Überförderung des Kindes. Jedes Kind entwickelt sich auf seine einzigartige Art und Weise. Auch Remo Largo unterstreicht dies in seinem wegweisenden Ratgeber «Babyjahre» immer wieder. Manche krabbeln schon mit ein paar Monaten und sprechen dafür später, manche können alles zeitig, manche fangen mit allen Sachen spät an und kommen am Ende auch ans Ziel. Frühförderung kann daran nicht grundlegend etwas ändern. Ein altes Sprichwort sagt ganz treffend: Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Trotzdem können Sie die Entwicklung Ihres Babys durchaus unterstützen und die meisten Eltern tun diese Art der Frühförderung ganz unwillkürlich. Bieten Sie Ihrem Kleinen eine liebevolle, sichere Umgebung. Loben Sie ausführlich, wenn Ihr Baby etwas Neues gelernt hat. Beziehen Sie Ihr Kind in den Alltag mit ein und geben Sie ihm Raum zum Entdecken. Das heisst vielleicht auch, dass Sie ihn den Schrank mit Plastikschüsseln ausräumen lassen. Für den Spracherwerb ist es hilfreich, wenn Sie viel mit ihm sprechen oder ihm vorsingen.

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