Maroni: Pikante und süsse Rezepte für die ganze Familie

Maroni eignen sich bestens für den Hunger zwischendurch. Mit ihrer nussigen Note schmecken sie nicht nur fein, sondern machen aufgrund der vielen Ballaststoffe auch satt, ohne dick zu machen. Darüber hinaus bereichern sie als Zutat Papardelle und Pie, Suppe und Kuchen.

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Maroni-Schoko-Kuchen

Maroni-Schoko-Kuchen

Foto: kastanienland.ch

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Maroni selber rösten

Das brauchen Sie für vier Personen

  • 1 kg Esskastanien
  • 2 EL Biobutter, evtl. mit frischen Kräutern
  • 2 Zweige Rosmarin

So geht es

Solange der Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizt, schneiden Sie die Maroni auf ihren runden Seiten mit einem kleinen, scharfen Messer kreuzweise ein. Legen Sie die Maroni dann nebeneinander auf ein Gitter oder Blech. Um die Kastanien vor dem Austrocknen zu schützen, stellen Sie ein ofenfestes Gefäss mit Wasser hinzu. Während die Maroni etwa zehn Minuten lang im Backofen rösten, schmelzen Sie die Butter und mischen sie mit den Kräutern und den Rosmarinzweigen.

Nachdem Sie das Blech aus dem Backofen geholt haben, beträufeln Sie die Maroni mit der Kräuter-Butter-Mischung. Dann lassen Sie die Maroni weiter rösten, bis die Schale aufplatzt, also etwa weitere zehn bis 15 Minuten. Schale und Haut lassen sich nun gut mit den Fingern oder einem kleinen Messer entfernen.

Rezeptidee

Die zertifizierte Joga-Lehrerin Svenja veröffentlicht in ihrem Blog nicht nur Informationen rund ums Yoga, sondern auch andere inspirierende Beiträge, unter anderem Appetit machende vegane und vegetarische Rezepte.

Papardelle mit Maroni-Pesto

Das brauchen Sie für vier Personen

  • 250 g geröstete Maroni
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 4 EL frisch geriebener Parmesan
  • Salz und Pfeffer
  • 400 g Papardelle

So geht es

Zerkleinern Sie die Maroni, die Basilikumblätter und die Knoblauchzehe zusammen mit dem Olivenöl, zwei Esslöffeln Parmesan, etwas Salz und Pfeffer in der Küchenmaschine oder mit einem Pürierstab, bis eine feine Textur entsteht. Lassen Sie währenddessen in einer grossen Pfanne Wasser aufkochen, geben Sie die Papardelle und eine Prise Salz hinein und kochen Sie die Papardelle nach Packungsanleitung al dente. Das Wasser der fertigen Pasta abschütten und die Pasta in eine Schale geben. Das Pesto dazugeben und gut mit der Pasta mischen, so dass die Papardelle leicht mit dem Pesto bedeckt sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit dem restlichen Parmesan servieren.

Dazu passen hervorragend ein paar Pilze oder Gemüse wie etwa Brokkoli und Kürbis.

Rezeptidee

Die Zürcher Studenten Laura und Valerio lieben einfache Gerichte und probieren gerne Neues aus. Ihre kreativen Rezepte stellen sie auf ihrem Blog vor – von selbst gemachten Süssspeisen über Brotaufstriche, Öle und Würzpaste bis hin zu Suppen, Pasta und Pizza.

Maronisuppe mit Zimt

Das brauchen Sie für vier Personen

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 1 El Öl
  • 300 g Maroni (vakuumverpackt)
  • 550 ml Gemüsefond oder –brühe
  • 1 Zimtstange
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 200 ml Milch
  • Zimt

So geht es

Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in kleine Würfel. Dann putzen Sie den Lauch und schneiden die weissen Bestandteile in Ringe. Nun erhitzen Sie Öl in einem hohen Topf. Die Zwiebel und den Porree darin glasig dünsten. Maroni grob hacken, zugeben, kurz mitdünsten, dann Gemüsefond zugiessen. Zimtstange und Lorbeerblatt zugeben und das Ganze im geschlossenen Topf etwa zehn bis 15 Minuten kochen.

Zimtstange und Lorbeer entfernen. Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Milch erhitzen, aber nicht kochen und mit einem Milchaufschäumer sehr cremig schlagen. Die Maronisuppe in Latte-Macchiato-Gläser füllen. Den Milchschaum darauf setzen. Nach Belieben mit etwas Zimtpulver dekorieren.

Rezeptidee

«Food und alles, was glücklich macht» präsentiert Sandra in ihrem Blog. Da Kochen Sandra glücklich macht, enthält ihr Blog eine Fülle gesammelter Rezepte.

Pizza-Pie mit Maroni, Kürbis und Süsskartoffeln

Das brauchen Sie

... für den Pizzateig:

  • 300 g Weizenmehl weiss
  • 1 Würfel Hefe
  • 250 ml warmes Wasser
  • 1 EL Agavendicksaft
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

… für den Pie:

  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 2 Süsskartoffeln
  • 1/2 kleiner Hokkaido
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Kartoffelstärke
  • 1 Sack vorgekochte Maroni
  • Salz, Pfeffer, Muskat, Kreuzkümmel

… für die Schnittlauchsauce:

  • 200 ml Veganer Sauerrahm
  • 3 EL Sojajoghurt
  • Schnittlauch nach Belieben
  • Salz, Pfeffer

So geht es

Sieben Sie für den Pizzateig Mehl in eine Schüssel. Nun zerbröseln Sie die Hefe in einer weiteren, kleinen Schüssel, lösen sie in zwei bis drei Esslöffeln warmem Wasser auf und verrühren sie mit Agavendicksaft. In das Mehl drücken Sie eine Mulde, in das Sie das Hefegemisch hinein giessen und mit einem Teil des Mehls zu einem Vorteig verrühren. 15 Minuten ruhen lassen.

Nun rühren Sie die restlichen Zutaten – das übrige Wasser, das Salz und das Olivenöl - unter und verkneten alles zu einem glatten Teig. Mit einem Geschirrtuch abdecken und eine Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

Während der Teig geht, schälen und würfeln Sie Zwiebel und Knoblauch, die Sie in etwas Olivenöl anbraten. Schälen und würfeln Sie auch die Süsskartoffeln, die Sie mitbraten. Nun höhlen Sie den Kürbis aus, schneiden ihn ebenfalls in Würfel und geben ihn mit in die Pfanne. Mit 250 ml Wasser oder Gemüsebrühe aufgiessen und das Gemüse bei geschlossenem Deckel weich dünsten. Eventuell noch mehr Wasser zugeben.

Verrühren Sie die Stärke mit 200 ml Wasser, um sie dann unter das Gemüse zu mischen. Kurz köcheln lassen, damit die Sauce eindickt.
Den Pizzateig können Sie nun halbieren und zu zwei Kreisen ausrollen. Eine Tarteform einfetten und einen Teigkreis hineinlegen. Am Rand hochziehen. Gemüse und kleingeschnittene Maroni einfüllen und mit dem restlichen Teig abdecken. An der Seite festdrücken und in die Mitte ein Paar Schlitze schneiden. Mit etwas Olivenöl bepinseln.

Backzeit: ca. 15-20 Minuten bei 200 Grad

Für die Schnittlauchsauce alle Zutaten verrühren, abschmecken und zum Pie servieren.

Rezeptidee

Die überzeugte Veganerin Petra macht mit ihren Rezepten, Tipps und Alltagsberichten das Leben ohne tierische Lebensmittel leicht. Ihr Blog umfasst alles, was das vegane Herz begehrt, von Vorspeisen und Salaten über Suppen und Eintöpfe, Reis und Pasta, Ofen- und Pfannengerichte bis hin zu Kuchen und Torten.

Maroni-Schoko-Kuchen

Das brauchen Sie

  • 300 g Mürbeteig
  • 100 g Rohrzucker
  • 1/2 dl Wasser
  • 2 Vanille Schoten (Stängel)
  • 100 g Butter
  • 100 g Toblerone
  • 4 grosse Eier (Eigelb & Eiweiss trennen)
  • 250 g Maronipüree, gezuckert
  • 100 g Haselnüsse, grob gemahlen
  • 1/2 TL Backpulver
  • ca. 12 tiefgefrorene Maroni

So geht es

Legen Sie den Mürbeteig in ein Kuchenblech (Durchmesser 28 cm) etwas über den Rand und drücken diesen an. Stechen Sie mit einer Gabel Löcher in den Teigboden, damit er keine Blasen wirft.

Verflüssigen Sie den Rohrzucker mit dem Wasser in einer kleinen Pfanne. Geben Sie anschliessend die ganzen Vanilleschoten dazu, lassen Sie sie circa zehn Minuten auf dem Herd, ohne sie zu kochen. Vanilleschoten entfernen, öffnen, ausschaben und den Inhalt zum Zuckersaft geben.

Lassen Sie Butter und Toblerone getrennt voneinander schmelzen, ohne sie aufkochen zu lassen. Dann vermischen Sie die geschmolzene Butter, die Toblerone, das Eigelb und das Maronipüree mit dem Zuckersaft in einer Schüssel. Geben Sie 80 g der Haselnüsse hinzu. Schlagen Sie das Eiweiss mit dem Backpulver zusammen steif und ziehen Sie es langsam unter die Masse. Streuen Sie 20 g Haselnüsse über den Teig, bevor Sie die Masse in die Form kippen. Vor dem Backen circa zwölf tiefgefrorene und angetaute Maroni gut verteilt in die Masse eindrücken, bis sie zugedeckt sind.

Backzeit: 30-40 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten, danach auf 180 Grad reduziert heissen Backofen auf zweitunterster Rille.

Tipp: Fertigen Kuchen zwei bis drei Tage kühl lagern, dann servieren.

Rezeptidee

Die Schweizer Marcus Schranz, Claudia Bärtsch und Andy Holinger aus Murg am Walensee sind leidenschaftliche Kastanienfreunde. Ihre Website  haben sie mit wissenswerten Informationen, feinen Rezepten und interessanten Events ganzheitlich der Edelkastanie (Castanea sativa) gewidmet.

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