Babyhängematte: Das sollten Sie beim Gebrauch beachten

Sanft auf einer Hängematte zu schaukeln, sorgt bei den meisten Menschen für ein entspanntes Gefühl. Kein Wunder, dass sich auch Babys in einer Hängematte wohlfühlen. Spezielle Babyhängematten erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Wir verraten Ihnen, was Sie bei der Benutzung beachten sollten.

Eine Babyhängematte gefällt vielen Babys.

In einer Hängematte lässt es sich gut träumen. Foto: iStockphoto, Thinkstock

Schon seit Urzeiten haben Mütter auf der ganzen Welt ihre Babys zum Einschlafen und zur Beruhigung geschaukelt. Nicht umsonst nennt man die Schlaflieder, die Babys vorgesungen werden, auch Wiegenlieder. Wenn Sie Ihr Baby dabei nicht die ganze Zeit tragen wollen, gibt es verschiedene Alternativen wie zum Beispiel einen Stubenwagen, eine Babywiege oder eine Babywippe. Auch eine Babyhängematte eignet sich bestens dafür und ist in den letzten Jahren immer populärer geworden.

Was ist eine Babyhängematte?

Eine Babyhängematte ist durchaus keine neue Erfindung. In Kulturen, in denen Babys viel mit dem Tragetuch getragen werden, ist es schon lange üblich, das Babytragetuch beispielsweise an einem Baumast aufzuhängen und damit zur Babyhängematte umzufunktionieren.

In der westlichen Welt sind speziell hergestellte Babyhängematten erhältlich. Diese reichen von ganz einfachen Modellen bis hin zu Hängematten, die viele Extras enthalten. Das Prinzip ist jedoch immer das Gleiche: Das Baby wird auf dem kleinen Raum der Hängematte geschaukelt. Vielen Babys gefällt dies sehr gut, da diese räumliche Begrenzung und Enge ein Gefühl der Sicherheit vermittelt – schliesslich erinnert es an die Schaukelbewegungen im Mutterleib. Schreikliniken verwenden Babyhängematten gern, da sich überreizte kleine Säuglinge darin oft beruhigen. Auch wenn Sie kein sogenanntes Schreibaby haben, kann eine Hängematte Ihrem Kleinen natürlich gut tun.

Damit eine Babyhängematte sicher hängt, gibt es verschiedene Befestigungsmöglichkeiten. So kann beispielsweise an die Decke eine Vorrichtung angebracht werden, an der die Hängematte aufgehängt werden kann. Für Türen gibt es spezielle Türklammern. Möchten Sie lieber ganz flexibel sein, gibt es Gestelle, an denen die Hängematte aufgehängt werden kann. Bei manchen Modellen ist ein derartiger Ständer gleich mitintegriert.

Die Hängematte selbst lässt sich natürlich sehr klein zusammenpacken und ist deshalb ein guter Reisebegleiter. So kann Ihr Baby unterwegs weiter in der vertrauten Umgebung schaukeln.

Ist eine Babyhängematte gesund und sicher?

Babyhängematten werden von Hebammen und Ärzten empfohlen, da die natürliche Krümmung des Rückens, die Babys in ihren ersten Lebensmonaten noch aus dem Mutterleib haben, unterstützt wird. Eine Hängematte ist deshalb sehr wirbelsäulenfreundlich. Hinzu kommt, dass in der Hängematte der Gleichgewichtssinn gestärkt wird. Ausserdem liegt das Köpfchen Ihres Säuglings natürlicherweise leicht erhöht, was besonders Kleinen, die stark mit Reflux zu kämpfen haben, gut tun kann.

Eine Babyhängematte ist eine gute Alternative zur Babywiege und manche Eltern benutzen die Hängematte auch als Babybett. Es gibt jedoch keine Studie, wie sich eine Babyhängematte auf das Risiko des plötzlichen Kindstodes auswirkt. Wenn Sie ganz sicher sein wollen, sollten Sie Ihr Kleines nachts lieber in ein Babybett legen.

Für noch mehr Sicherheit können Sie beim Kauf einer Babyhängematte auf eine TÜV-Plakette achten. Empfehlenswert ist es ausserdem, eine Hängematte zu kaufen, die sich waschen lässt.

Das richtige Alter für die Babyhängematte

Durch die räumliche Enge und das sanfte Schaukeln, das beides an die Zeit im Mutterleib erinnert, eignet sich die Babyhängematte besonders gut für Neugeborene und Babys in den ersten Lebensmonaten. Etwa ab dem fünften Monat wird Ihr Säugling allerdings immer aktiver und an seiner Umwelt interessierter. Jetzt eignet sich eine feste Unterlage, auf der Ihr Baby seine Umgebung entdecken kann, besser. Wenn sich Ihr Kleines zu oft in der Hängematte befindet, kann es ausserdem zu Entwicklungsverzögerungen kommen, da Ihr Baby das Herumrollen in der Hängematte nicht üben kann.

Möchten Sie die Babyhängematte trotzdem weiter verwenden, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihr Baby entsprechend sichern und anschnallen, damit es nicht zu Unfällen kommt. Für ältere Säuglinge gibt es Hängematten mit Gurten und festen Matratzen zum Einlegen.

Dazu das passende Lied..

Wenn Sie Ihr Baby nicht nur in einer Hängematte sanft in den Schlaf schaukeln wollen, sondern ihm dazu auch ein passendes Wiegenlied singen möchten, dann schauen Sie zur Inspiration doch auf die liebevoll gestaltete Website www.liederprojekt.org. Hier finden Sie viele Wiegenlieder aus aller Welt zum Mitsingen, Vorsingen, Neulernen und Wiedererinnern.

HiPP

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