Checkliste Babybett: Das sollten Sie beim Kauf beachten

Wer ein Babybett kaufen möchte, kann von der riesigen Auswahl geradezu überwältigt werden. Gar nicht so leicht, da den Überblick zu behalten, was wirklich bei einem Babybett wichtig ist! Damit Ihnen die Wahl etwas leichter fällt, haben wir die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Im Babybett wird Ihr Baby viele Stunden verbringen.

Im eigenen Bettchen lässt es sich nicht nur nachts gut vor sich hinträumen. Foto: iStockphoto, Thinkstock

Ganz klar: Der Ort, an dem Ihr Kleines schlafen wird, ist ein wichtiger Bestandteil von Babys Erstausstattung. Schliesslich wird Ihr Säugling in den ersten Lebensmonaten den überwiegenden Teil des Tages schlafend zubringen. Und wenn Sie wissen, dass Ihr Baby sicher und zufrieden in seinem Bettchen aufgehoben ist, werden auch Sie besser schlafen können.

Am Wichtigsten: Sicherheit im Babybett

Falls Sie im Moment auf der Suche nach dem idealen Babybett sind, ist Ihnen wahrscheinlich schon aufgefallen, dass Sie eine riesige Auswahl haben. Soll es ein neues Bett sein oder Secondhand? Ein Bett, dass sich später noch zum Kinderbett umbauen lässt oder nicht? Klassisch verspielt oder lieber schlicht und funktional? Wie auch immer Ihr Geschmack ist, an erster Stelle sollte die Sicherheit des Babybettes stehen.

Achten Sie besonders auf den Sprossenabstand. Mehr als sechs bis sieben Zentimeter sollten die Sprossen nicht voneinander entfernt sein, da sonst die Gefahr besteht, dass Babys Köpfchen zwischen den Gitterstäben stecken bleibt. Zu gering darf der Abstand allerdings auch nicht sein, da sonst Verletzungsgefahr besteht, falls ein Ärmchen oder Beinchen zwischen die Stäbe gerät.

Keine Angst: Sie müssen beim Kauf des Babybettes im Geschäft nicht alle Betten mit einem Massband untersuchen. Wenn Sie ein neues  Bett kaufen, reicht es, wenn Sie darauf achten, dass das Bett ein DIN- oder TÜV-Zeichen oder ein GS-Zertifikat für geprüfte Sicherheit enthält.

Weiterhin ist für die Sicherheit im Babybett wichtig, dass alle Schrauben festgezogen sind und der Lattenrost stabil ist, sodass sich Ihr immer mobiler werdendes Baby auch hier nicht verletzen kann.

Bei manchen Babybetten kann man die Höhe des Bodens verstellen. Dies ist sehr praktisch, da Sie sich mit Ihrem kleinen Baby auf diese Weise natürlich nicht so weit nach unten beugen müssen. Gerade in den Wochen nach der Geburt, wenn sich der mütterliche Körper noch von den Anstrengungen der Geburt erholt, kann dies sehr angenehm und rückenschonend sein. In der höchsten Stellung sollten aber immer noch 30 Zentimeter zwischen Boden und oberem Ende des Bettes sein, damit sich Ihr Baby nicht herausrollen kann. Sobald sich Ihr Kleines selbst hochziehen kann, muss der Boden selbstverständlich nach unten gestellt werden.

Babymatratze und was sonst ins Babybett gehört

Wichtig für einen sicheren und guten Schlaf ist selbstverständlich nicht nur das Babybett selbst, sondern auch, was sich darin befindet. Die Matratze sollte ganz genau in das Bettchen passen. Zwischen Bettrahmen und Babymatratze darf es keine Lücke geben. Schon wenn Sie zwei Finger  zwischen Rahmen und Matratze stecken können, ist der Abstand zu gross.

Sie sollten weiterhin darauf achten, dass das Bettlaken sicher befestigt ist und nicht von Ihrem Baby herausgezogen werden kann. Aus Angst vor Überwärmung oder Ersticken raten Experten heute auch von Schaffellen im Babybett ab. Gleiches gilt für Kopfkissen und Zudecke. Stattdessen ist Ihr Baby in einem Schlafsack am sichersten aufgehoben.

Vorsicht ist ebenfalls bei Nestchen geboten, mit denen Ihr Baby vor schmerzhaften Stössen an die Gitterstäbe geschützt wird. Manche Experten raten zur Vorbeugung des plötzlichen Kindstodes völlig davon ab. Falls Sie sich für ein Nestchen im Babybett entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass es an mehreren Stellen sicher und fest angebracht ist, so dass sich Ihr Baby nicht darunter verfangen kann.

Alternativen zum Babybett: Stubenwagen, Beistellbett und Co

Neben einem üblichen Babybett gibt es auch noch andere Alternativen für die erste Schlafstätte Ihres Babys. Gerade Neugeborene können in einem grossen Gitterbett recht verloren wirken und finden ein kleineres Bett oft angenehmer, schliesslich sind sie aus dem Mutterleib Enge gewöhnt. Stubenwagen, Babywiege oder auch Babyhängematte sind alles gute Alternativen für die ersten Wochen daheim. Allerdings sollten Sie beim Kauf nicht vergessen, dass Ihr Kleines wahrscheinlich nur ein paar Wochen in das kleinere Bettchen passen wird – danach benötigt Ihr schnell wachsendes Kind ein grösseres Bett.

Eine Variante des Babybettes ist auch ein Beistellbett, das direkt neben dem Bett der Eltern steht und auf einer Seite offen ist. Das macht nächtliches Stillen einfacher, da die Mutter nicht aufstehen muss, wenn das Baby gefüttert werden möchte. Gerade für die ersten Monate sind Beistellbetten daher eine praktische Alternative zum klassischen Gitterbettchen.

Elternbett statt Babybett?

Vielleicht denken Sie auch, dass sich die Anschaffung eines Babybettes gar nicht lohnt, weil Ihr Baby mit Ihnen im Elternbett schlafen soll? Experten raten davon eindeutig ab! Das Risiko für den plötzlichen Kindstod erhöht sich beim gemeinsamen Schlafen im Bett, da Ihr Baby unter Decken und Kissen rutschen kann. Am sichersten ist es, wenn Ihr Baby in den ersten Monaten zwar im Elternschlafzimmer, aber in seinem eigenen Bett schläft. Wenn Sie Ihr Kleines gern so nahe wie möglich bei sich haben: Ein Beistellbett ist eine sichere Alternative zum Schlafen im Elternbett.

Mehr zum Thema Kinderausstattung gibt es auch in diesem Dossier.

HiPP

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