Ihr Baby, 11,5 Monate alt: Das hilft bei der ersten Erkältung vom Baby

Irgendwann im ersten Lebensjahr ist es fast immer soweit: die erste Erkältung Ihres Babys kommt. Sie können Ihrem kleinen Schatz mit ein paar Hausmitteln bei Husten und Schnupfen helfen. Neben der Erkältung wartet eine weitere Herausforderung auf Sie: Für Eltern kann ein sehr mobiles 11 Monate altes Baby anstrengend sein. Sorgen Sie für genügend Pausen!

Eine Erkältung beim Baby geht oft mit Fieber einher.

Irgendwann hat jedes Baby die erste Erkältung. Foto: iStockphoto, Thinkstock

Entwicklung Ihres Babys: Fast schon ein Jahr

Mit reichlich 11 Monaten versteht Ihr Baby nun schon sehr gut, wenn Sie «Nein» sagen, besonders wenn Sie dies in dem entsprechend strengen Tonfall tun. Das heisst aber nicht, dass es sich auch daran halten wird. Sein Forscherdrang ist einfach zu gross, als dass es sich von einem warnenden Wort davon abhalten würde. Auch wenn es schwerfällt: Gehen Sie sparsam mit dem Nein um, sonst wird Ihr Baby die ständigen Wiederholungen erst recht ignorieren. Lenken Sie Ihr Baby lieber von der Sache ab, die es gerade tun will und die Sie nicht möchten und heben Sie sich das Nein für die wichtigen Dinge auf.

Es kann sein, dass Sie die Zeit mit Ihrem Baby jetzt manchmal sehr anstrengend finden. Schliesslich hat Ihr Kind noch keinen Sinn für Gefahren, aber durch das Krabbeln die Fähigkeit, sich ständig in Gefahren zu begeben. Eine kindersichere Wohnung kann Sie natürlich entlasten, aber trotzdem müssen Sie Ihr Baby ständig beobachten. Hinzu kommt, dass es nun auch körperlich recht schwer ist und bei aller Mobilität noch oft getragen werden muss. Fühlen Sie sich deshalb nicht schuldig, sondern sorgen Sie dafür, dass Sie genügend Pausen bekommen. Besonders wenn Sie Vollzeit mit Ihrem Baby daheim sind, sollten Sie sich Auszeiten gönnen und sich von Ihrem Partner so oft es möglich ist unterstützen lassen.

Viele Eltern neigen dazu, die Wohnung steril sauber halten zu wollen, sobald das Baby durchs Zimmer krabbelt. Das muss jedoch nicht sein. Im Gegenteil: Damit Ihr Kleinkind sein Immunsystem aufbauen kann, benötigt es Schmutz und Bakterien. Das gilt zum Beispiel auch, wenn Ihr Kind im Freien spielt. Lassen Sie es ruhig im Sandkasten buddeln. Eine zu sterile Umwelt begünstigt zudem Allergien. Nicht umsonst sind Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, weniger oft von Allergien betroffen. 

Tipps für Eltern: So helfen Sie Ihrem Baby bei Erkältung

Wenn bei Ihrem Baby zum ersten Mal die Nase verstopft ist, es mit Fieber matt im Bett liegt oder hustet, dann leiden Sie wahrscheinlich sehr mit Ihrem Kleinen mit. Erkältungen gehören leider zum Baby- und Kleinkindalter: Im Durchschnitt wird Ihr Kleines rund zehn Mal im Jahr an einer Erkältung erkranken. Den Verlauf der Krankheit können Sie nicht beschleunigen, aber Sie können die Symptome mildern.

So sollten Sie beispielsweise Ihrem kleinen Patienten viel zu trinken anbieten. Abschwellende Nasentropfen helfen verstopften Näschen, damit das Trinken überhaupt geht. Viel Ruhe tut Ihrem Baby bei einer Erkältung ebenfalls gut. Nachts hilft es, wenn Ihr Baby leicht erhöht schläft. Legen Sie allerdings kein Kopfkissen ins Bett, sondern lieber unter die Matratze, damit Ihr Kind nicht ersticken kann. Sorgen Sie ausserdem für genügend Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer, wenn das Baby eine Erkältung hat.

Ein Arztbesuch wird bei einem fast einjährigen Kind nötig, wenn das Fieber über 39 Grad Celsius hoch ist, wenn nach ein paar Tagen keine Besserung eintritt oder wenn sich Ihr Kleines oft an die Ohren greift und nachts schlecht schläft. In diesem Fall könnte sich eine Mittelohrentzündung entwickelt haben. Als Faustregel gilt: Je jünger Ihr Kind ist, um so schneller sollten Sie es einem Arzt vorstellen. Wenn ein erst wenige Wochen alter Säugling beispielsweise Fieber hat, sollte das in jedem Fall von einem Kinderarzt abgeklärt werden.

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