Ihr Baby, 6,5 Monate alt: Kann Ihr Kleines schon krabbeln?

Die Muskeln werden ständig stärker. Manche Babys sind nun schon selbst unterwegs und robben oder krabbeln durchs Zimmer. Lassen Sie Ihr Kleines also nie aus den Augen! Auch sonst lernt es mit reichlich 6 Monaten ständig neue Sachen dazu.

Ihr Baby ist sicher sehr stolz, wenn es mit dem Krabbeln beginnt.

Wenn Ihr Baby erst krabbelt, ist nichts mehr vor ihm sicher. Foto: BananaStock, Thinkstock

Entwicklung Ihres Babys: Gugus? Dada!

Mit reichlich 6 Monaten hat Ihr Baby viel Freude an seiner Stimme und Unterhaltungen mit Ihnen. Wenn Sie es ansprechen, wird es Ihnen sehr wahrscheinlich mit seinen Babylauten antworten. Nun kann es sogar schon seinen Namen erkennen. Auch sonst hat Ihr Baby viel Freude daran, Geräusche und Töne zu erzeugen und Sie nachzuahmen. Die meisten Säuglinge plappern eine Silbe vor sich hin, wie zum Beispiel Ma oder Pa. Manchen Babys gelingen sogar schon zweisilbige Verbindungen. Es kann also sein, dass es schon Mama vor sich hinbrabbelt. Bis es allerdings Mama sagt und die Mutter damit meint, dauert es allerdings noch etwas.

Auch beim Sehen macht Ihr Kind weiter rasante Fortschritte. Es kann nun in etwa so klar sehen wie ein Erwachsener. Mit einem halben Jahr hat es ausserdem gelernt, dreidimensional zu sehen. Das ist eine wichtige Voraussetzung fürs Krabbeln.

Gugus? Dada! Endlosen Spass wird Ihr Baby jetzt bei Versteckspielen haben. Halten Sie sich ein Tuch vors Gesicht und tauchen Sie kurze Zeit später wieder auf, dann wird Ihr Baby wahrscheinlich vor Vergnügen laut aufjuchzen. Stellen Sie sich auf viele Wiederholungen dieses Spiels ein! Die Freude daran ist zugleich ein Zeichen für eine grosse intellektuelle Leistung Ihres Babys: Es hat nämlich verstanden, dass Sachen (oder Menschen) nicht weg sind, weil es sie nicht mehr sieht.

Die immer kräftigeren Muskeln Ihres Babys machen es mobiler. Viele Babys können sich nun vom Rücken auf den Bauch und wieder zurückdrehen. In der Bauchlage kann Ihr Kleines das Köpfchen jetzt sicher hochhalten und sich mit den Armen und dem Oberkörper hochstemmen. Manche Babys beginnen  sogar schon zu robben oder zu krabbeln. Dabei werden Sie wahrscheinlich schnell feststellen, dass jedes Kind seinen ganz eigenen Stil im Robben oder Krabbeln entwickelt.

Tipps für Eltern: Können Sie Ihrem Baby beim Krabbeln lernen helfen?

So individuell wie der Fortbewegungsstil Ihres Kindes ist, so individuell ist auch das Alter, in dem es das Robben oder Krabbeln lernt. Nur weil das gleichaltrige Nachbarskind schon durchs Zimmer robbt, heisst das nicht, dass Ihr Kind auch schon soweit sein muss. Die meisten Kinder werden im siebten bis neunten Monat mobil. Aber auch Frühstarter oder Spätzünder sind völlig normal. Manche Kinder robben oder krabbeln nie, sondern stehen irgendwann auf und laufen. Sie müssen Ihrem Kind das Krabbeln also nicht beibringen. Sie können es zwar etwas dabei unterstützen und dazu anregen, indem Sie beispielsweise ein Spielzeug ausserhalb seiner Reichweite platzieren, doch im Grossen und Ganzen gilt ob mit oder ohne Unterstützung: Wenn das Baby in seiner Entwicklung soweit ist, dann wird es ganz von selbst loskrabbeln.

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