Die 37. Schwangerschaftswoche (37. SSW)

Als Erstgebärende können Sie verunsichert sein, ob Sie in der 37. Schwangerschaftswoche Vorwehen spüren oder richtige Wehen. Entspannen Sie sich nun so kurz vor der Geburt und lassen Ihren Partner den Haushalt mal alleine machen. Bereiten Sie sich auch mit einer Dammmassage auf die Geburt vor.

Anzeichen für Geburt: 37. Schwangerschaftswoche

Entspannen Sie sich und lassen Sie sich im Haushalt von Ihrem Partner entlasten. Foto: Pixland, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Zeigt her eure Haare

Bei manchen Kindern ist das Kopfhaar in dieser Zeit bis zu 5 Zentimetern lang. Viele Kinder werden aber auch mit wesentlich weniger Haarpracht geboren. Machen Sie sich in jedem Fall auf Haarausfall in den Wochen nach der Geburt gefasst.

Das Baby schluckt im Moment ungefähr 750 Milliliter Fruchtwasser pro Tag. Seine Gesamtkörperlänge beträgt nun wahrscheinlich mehr als 48 Zentimeter und es wiegt mehr als 2,7 Kilo. Damit hat es schon fast das Geburtsgewicht erreicht, aber auch in den letzten Wochen wird noch Gewicht zugelegt und weitere Fettpolster aufgebaut.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Wehen oder Vorwehen

Sicher machen Sie sich schon Gedanken, woran Sie denn merken, dass es bald losgeht mit der Geburt. Vielleicht haben Sie auch Angst, dass Sie es nicht rechtzeitig bis ins Spital schaffen. Aber keine Sorge: Bei Erstgebärenden geht es meist nicht so schnell. Und dass ein Kind unterwegs geboren wird, kommt nur äussert selten vor.

Es gibt jedoch einige Anzeichen, die darauf hindeuten, dass es nun nicht mehr all zu lange dauert:

  • Der Schleimpfropf, der den Muttermund verschlossen hielt, geht ab, eventuell mit etwas Blut. Innerhalb der nächsten Tage werden die Wehen einsetzen.
  • Die Fruchtblase platzt. Dabei kann entweder ein ganzer Schwall Wasser herauskommen oder auch nur ein paar Tropfen. Auch wenn Sie noch keine Wehen haben, sollten Sie Ihr Spital oder Ihre Hebamme kontaktieren.
  • Sie haben Wehen, die in regelmässigen Abständen kommen und länger als 30 Sekunden andauern. Jede Frau empfindet die Wehen anders. Manche sprechen von einem Band, das den Bauch zusammendrückt, andere empfinden es mehr als ein Ziehen im Rücken. Sind Sie sich unsicher, ob es sich um Geburtswehen oder Vorwehen handelt, wird oft empfohlen, ein entspannendes Bad zu nehmen. Vorwehen klingen dann meist ab, echte Wehen verstärken sich. Man sagt auch, wenn Sie auf Fragen während einer Wehe noch antworten können, handelt es sich noch nicht um Geburtswehen. Liegen zwischen den einzelnen Wehen weniger als 10 Minuten Abstand, sollten Sie sich auf den Weg machen.

Tipps für die werdende Mutter:
Entspannung und Dammmassage

Bei der Geburt wird grosser Druck auf den Damm ausgeübt und nicht selten kommt es zu einem Dammschnitt oder Dammriss. Eine Dammmassage in den Wochen vor der Geburt kann dabei helfen, den Bereich geschmeidiger zu machen und dadurch zumindest einen sehr tiefen Dammriss zu vermeiden. Dabei wird das Gewebe zwischen Vagina und After mit einem Öl einmal täglich massiert.

Vielleicht ist Ihnen danach, jetzt noch einmal das gesamte Haus zu putzen und alles für Ihr Baby vorzubereiten. Zwar ist dieser Nestbautrieb ganz natürlich, aber gönnen Sie sich genügend Pausen und lassen Sie auch einmal Ihren Partner die Wäsche machen oder das Essen kochen. Zur Geburt und für die Zeit danach benötigen Sie viel Energie.

Vorherige Woche                                                                 Nächste Woche

 

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter