Die 22. Schwangerschaftswoche (22. SSW)

Ihr Baby ist jetzt viel mit der Entwicklung von Fettpolstern beschäftigt. Auch bei sich selbst stellen Sie nun sicher erhöhte Gewichtszunahme fest. Ausserdem leiden Sie in der 22. Schwangerschaftswoche vielleicht an Wadenkrämpfen oder Krampfadern.

Magnesiummangel kann Wadenkrämpfe zur Folge haben.

Bewegen Sie sich viel, um Wadenkrämpfe und Krampfadern in der Schwangerschaft vorzubeugen. Foto: Stockbyte, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Fettpolster werden angelegt

Ihr Baby ist für seine Grösse noch sehr leicht: Der Körperfettanteil beträgt im Moment nur ein Prozent. Ab jetzt werden jedoch kräftig Fettschichten aufgebaut, sodass Ihr momentanes Fliegengewicht zur Geburt genügend Fettpolster angelegt hat. In der 22. Schwangerschaftswoche wiegt der Fötus ungefähr 460 Gramm und ist circa 19 Zentimeter lang (Scheitel-Steiss-Länge).

Das Innenohr hat nun bereits Erwachsenengrösse erreicht und auch Arme und Beine haben ihre proportionale Grösse erreicht, wenn auch noch nicht die endgültige Grösse für die Geburt. Das Kopfhaar wächst weiter und auch die Augenbrauen wachsen nun. Im Moment besitzen die Haare jedoch noch keine Pigmente und sind daher schneeweiss.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Wadenkrämpfe und Krampfadern

Vielleicht werden Sie jetzt nachts ab und zu von Wadenkrämpfen gestört, die sie vom Schlafen abhalten. Dahinter steckt ein Magnesiummangel, der durch die Schwangerschaft ausgelöst wird. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie ein zusätzliches Magnesiumpräparat benötigen. Regelmässige Bewegung kann vorbeugend helfen. Bei einem Krampf kann es helfen, wenn Sie Ihr Bein strecken und die Fussspitze nach oben ziehen oder das Bein mit dem Wadenkrampf fest auf den Boden stellen.

Ein erhöhtes Risiko besteht in der Schwangerschaft aufgrund der hormonellen Veränderungen und des zusätzlichen Gewichts auch für Krampfadern, die nach der Geburt nicht in jedem Fall wieder verschwinden und ausserdem Thrombose nach sich ziehen können. Auch hier wirkt viel Bewegung vorbeugend. Langes Sitzen und Stehen sollte vermieden, zumindest aber durch genügend Bewegungspausen unterbrochen werden. Auch das Tragen von Kompressionsstrümpfen kann bei erhöhtem Risiko hilfreich sein.

Sicher haben Sie jetzt schon einen richtig runden Bauch. Die grösste Gewichtszunahme erfolgt im zweiten Drittel der Schwangerschaft. Nicht nur das wachsende Baby sorgt für mehr Gewicht, sondern auch mehr Fettreserven bei Ihnen, mehr Fruchtwasser, eine grössere Plazenta, eine vergrösserte Brust und auch mehr Blut.

Tipps für die werdende Mutter:
Kind bei Krankenkasse anmelden

Melden Sie Ihr Kind jetzt schon bei einer Krankenkasse an. Sie haben damit zwar eigentlich noch bis drei Monate nach der Geburt Zeit. Kommt das Baby jedoch krank zur Welt, kann es unter Umständen schwierig sein, eine Kasse zu finden, die bereit ist, Ihr Kind über die Grundversicherung hinaus zu versichern. Informieren Sie sich bei den Krankenkassen über die verschiedenen Bedingungen für die Zusatzversicherung und lesen Sie vor Abschluss das Kleingedruckte.

Text: Julia Wohlgemuth

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