Die 3. Schwangerschaftswoche (3. SSW)

Nun entscheidet sich, ob aus einem Ei irgendwann auch ein Baby wird. Wenn in der 3. Schwangerschaftswoche eines der Spermien vom Mann mit dem reifen Ei der Frau verschmilzt, kommt es zur Befruchtung der Eizelle. Anzeichen einer Schwangerschaft wie Müdigkeit oder Übelkeit können sich dann bemerkbar machen.

Die Befruchtung der Eizelle ist der Beginn eines neuen Lebens.

Das schnellste Spermium des Mannes befruchtet das reife Ei der Frau. Foto: iStock, Thinkstock

Entwicklung Baby: Befruchtung der Eizelle

Wenn das reife Ei auf seiner Reise von den Eierstöcken in den Eileiter in dieser Woche auf ein Spermium trifft und mit diesem verschmilzt, kommt es zur Befruchtung und der bedeutendste Schritt in Richtung Baby ist gemacht. Die befruchtete Eizelle beginnt sich nun zu teilen und die Zellen wandern über mehrere Tage in die Gebärmutter, wo sie beginnen sich einzunisten. Jetzt besteht der Keimling schon aus ungefähr 200 Zellen. Von all dem können Sie in dieser Woche allenfalls etwas ahnen. Sicher können Sie erst in ein paar Wochen sein, wenn die Menstruation ausbleibt und ein Schwangerschaftstest Klarheit verschafft.

Veränderungen in der Schwangerschaft: Müdigkeit und Übelkeit

Erste Anzeichen für eine Schwangerschaft treten aber möglicherweise schon vorher auf. Dazu gehören zum Beispiel Übelkeit, Müdigkeit, ein Spannungsgefühl in den Brüsten, Ekel vor bestimmten Speisen und Gerüchen, Schwindelgefühle oder auch Heisshunger. Die Symptome sind aber von Frau zu Frau verschieden und es heisst nicht zwangsläufig, dass Sie nicht schwanger sind, weil Sie abends immer noch fit und munter sind und heisst umgekehrt nicht, dass Sie schwanger sind, weil Sie plötzlich einen Heisshunger auf eine Bratwurst verspüren.

Tipps für die werdende Mutter:
Arzt über Kinderwunsch informieren

Falls Sie in diesen Wochen einen Termin zum Röntgen haben, sollten Sie den Arzt unbedingt von Ihrer möglichen Schwangerschaft unterrichten. Auch für den Fall, dass Sie regelmässig auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen sind, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt über Ihren Kinderwunsch unterhalten. Bei Zahnarztbesuchen empfiehlt es sich ebenfalls, Ihre Familienpläne zu erwähnen – Amalgam-Füllungen sollten Sie sich jetzt nicht mehr legen lassen, da Quecksilber in den Mund gelangen könnte.

Text: Julia Wohlgemuth

Vorherige Woche                                                                 Nächste Woche

 

«Als Mami und Hebamme kann ich SWICA nur empfehlen»

Swica

«Schon in der Schwangerschaft unterstützte mich SWICA mit Akupunktur. Nach der Geburt konnte ich die Zeit mit meinem Baby geniessen, da SWICA immer für uns da war.» Informieren Sie sich jetzt über die exklusiven Angebote für Mutter und Kind.

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter