Die 33. Schwangerschaftswoche (33. SSW)

In den letzten Wochen bis zur Geburt legt Ihr Baby jetzt noch einmal kräftig an Gewicht zu. Vielleicht spüren Sie ab und zu die Vorwehen Ihrer Schwangerschaft. Wenn jetzt schon die Fruchtblase springt, kontaktieren Sie Ihren Frauenarzt. Allenfalls leiden Sie nun unter dem Karpaltunnelsyndrom.

Entwicklung zum Ende der Schwangerschaft: 33. SSW

Bis zur Geburt wird sich das Gewicht Ihres Kindes noch einmal verdoppeln. Foto: iStock, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Zunahme an Gewicht

Ihr Baby entwickelt sich langsam zu einem kleinen Wonneproppen und baut fleissig Fettpolster auf. Bis zur Geburt wird es sein Gewicht sogar noch einmal ungefähr verdoppeln! Im Moment wiegt Ihr Kleines ungefähr 1,9 Kilo bei einer Gesamtkörperlänge von circa 45 Zentimetern.

Inzwischen können die Augen vom Baby auch Dinge aus seiner nächsten Umgebung schärfer erkennen, dazu gehören die Nabelschnur oder die eigenen Hände.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Karpaltunnelsyndrom

Manche Frauen leiden in dieser Zeit der Schwangerschaft unter dem Karpaltunnelsyndrom. Dabei handelt es sich um Schmerzen und Taubheitsgefühle in den Händen und Fingern, die oft nachts auftreten. Normalerweise wird dies durch eine Überlastung der Handgelenke, zum Beispiel langes Schreiben am Computer und Klavier spielen ausgelöst. In der Schwangerschaft sind die hormonellen Veränderungen und Wassereinlagerungen hauptsächlich verantwortlich. Sind Sie davon betroffen, so kann es helfen, wenn Sie Ihre Hände kräftig ausschütteln, die Arme nach oben halten und die Finger bewegen oder die Finger massieren. Kaltes Wasser an den Handgelenken kann gegen die Schwellung helfen. Zum Schlafen wird die Seitenlage empfohlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie sehr stark davon betroffen sind.

Vielleicht wird Ihr Bauch immer einmal wieder hart und Sie spüren Vorwehen. Dies kann auch ein Zeichen für Überanstrengung sein. Bemühen Sie sich, genügend Pausen einzulegen und Stress soweit wie möglich von sich fernzuhalten, damit es nicht zu einer Frühgeburt kommt. Wahrscheinlich ist nun auch Ihr Nabel nach aussen gestülpt.

Tipps für die werdende Mutter: Platzt die Fruchtblase

Bei etwa 10 Prozent aller Schwangeren springt die Fruchtblase schon sehr zeitig und das Fruchtwasser läuft aus. Ist dies bei Ihnen der Fall, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Hebamme. Die Wehen beginnen meist 24 Stunden später. Wenn die Wehen nicht von allein beginnen, wird normalerweise die Geburt innerhalb von 24 Stunden eingeleitet. Durch den starken Druck auf Ihre Blase, kann es jedoch auch sein, dass Sie ab und zu etwas Urin verlieren.

Text: Julia Wohlgemuth

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