Die 23. Schwangerschaftswoche (23. SSW)

Ihr Baby kann Ihre Stimme in der 23. Schwangerschaftswoche deutlich hören. Ihr Bauch wird vielleicht bereits manchmal hart und Sie haben Vorwehen oder Übungswehen. Ausserdem lohnt es sich jetzt schon Gedanken zur Kinderbetreuung zu machen, falls Sie nach der Geburt bald wieder auf Arbeit gehen wollen.

SSW23: Machen Sie sich schon Gedanken zur Betreuung Ihres Babys.

Ihr Kleines verbringt täglich noch 16 bis 20 Stunden mit Schlafen. Foto: Wavebreak Media

Entwicklung Baby:
Die Stimme der Mutter hören

Die Knochen im Ohr sind bei Ihrem Baby gehärtet und es kann Ihre Stimme hören. Sicher freut es sich, wenn Sie nun schon mit ihm sprechen oder ein Lied vorsingen und auf diese Weise bereits eine Bindung zu Ihrem Kind aufbauen. Schliesslich ist die Stimme der Mutter die Lieblingsstimme Ihres Babys. Ungeborene können übrigens bereits erkennen, ob die Mutter in der eigenen Sprache oder einer Fremdsprache spricht.

Das Grosshirn entwickelt sich und einige Forscher vertreten die Meinung, dass das Baby bereits jetzt zu «denken» beginnt. Die meiste Zeit jedoch schläft Ihr Kleines noch - zwischen 16 und 20 Stunden werden schlafend verbracht. Das sanfte Schaukeln im Fruchtwasser und das beruhigende Herzklopfen der Mutter sorgen für viele angenehme Schlafstunden.

In der 23. Schwangerschaftswoche ist Ihr Baby ungefähr 20 Zentimeter lang (Scheitel-Steiss-Länge) und rund 550 Gramm schwer.

Veränderungen in der Schwangerschaft: Vorwehen

Wird Ihr Bauch jetzt ab und zu schon für eine kurze Zeit hart oder Sie spüren ein Ziehen im Rücken, dann kann es sein, dass Sie bereits Vorwehen haben. Diese werden auch als Übungswehen, wilde Wehen, Schwangerschaftswehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen bezeichnet und bereiten die Gebärmutter auf die Geburt vor. Besonders wenn es sich nicht um Ihre erste Schwangerschaft handelt, können Sie diese Übungswehen möglicherweise schon jetzt spüren.

Tipps für die werdende Mutter:
Schon an Kinderbetreuung denken

Planen Sie, nach der Geburt bald wieder auf Arbeit zu gehen, sollten Sie sich schon jetzt Gedanken zur Kinderbetreuung machen. Erkundigen Sie sich, welche Möglichkeiten es in Ihrer Wohnumgebung gibt. Schwebt Ihnen ein Platz in einer Kinderkrippe oder Kindertagestätte vor oder lieber bei einer Tagesmutter? Vielleicht können Sie sich auch die Betreuung durch ein Au-Pair vorstellen. Bedenken Sie, dass besonders Krippenplätze für die Kleinsten rar sind. Weiterführende Informationen bietet familienservice.ch, freie Krippenplätze listet das Portal kinderkrippen-online.ch auf.

Text: Julia Wohlgemuth

Vorherige Woche                                                                 Nächste Woche

 

Das könnte Sie auch interessieren

Services & Newsletter