Die 38. Schwangerschaftswoche (38. SSW)

Wenn sich Ihr Baby jetzt noch in der Steisslage befindet, empfiehlt der Frauenarzt Ihnen sehr wahrscheinlich einen Kaiserschnitt. Wird Ihr Baby in der 38. Schwangerschaftswoche geboren, ist es bereits termingerecht. Am besten suchen Sie sich auch jetzt schon einen Kinderarzt.

Eventuell empfiehlt Ihr Arzt Ihnen jetzt einen Kaiserschnitt.

Es ist wichtig, sich rechtzeitig einen Kinderarzt zu suchen. Foto: iStock, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Kaiserschnitt bei Steisslage

Befindet sich Ihr Baby in der 38. Schwangerschaftswoche immer noch in Steisslage (auch Beckenendlage genannt), wird Ihr Frauenarzt sehr wahrscheinlich einen geplanten Kaiserschnitt empfehlen. Für ausführliche Informationen zum Thema Kaiserschnitt, lesen Sie auch den Artikel «Warum die Geburt per Kaiserschnitt so beliebt ist».

Wird Ihr Baby in dieser Woche geboren, gilt es bereits als termingerecht und nicht mehr als Frühgeburt. Lanugobehaarung und Käseschmiere dürften nun verschwunden sein und mit einer Gesamtkörperlänge zwischen 49 und 51 Zentimetern und einem Gewicht von 2,9 bis 3,2 Kilo ist es wahrlich ein «fertiges» Baby. An jedem Tag, den das Baby jetzt noch im Mutterleib verbringt, setzt es circa 15 Gramm Fett an, die als Energiereserven für die ersten Tage dienen.

Forscher haben herausgefunden, dass Babys bereits jetzt über ein funktionierendes Gedächtnis verfügen und sich eine Tonfolge über 24 Stunden merken können.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Geburt mit Dehnungsübungen vorbereiten

Dehnungsübungen sind eine Art, sich auf die Geburt vorzubereiten. Gehen Sie dazu mehrmals am Tag in die Hocke. Fällt Ihnen das am Anfang sehr schwer, können Sie sich zunächst auch auf ein paar Kissen oder einen Kinderstuhl setzen. Steigern Sie die Länge der Hockstellung bis zu fünf Minuten, aber nur wenn es Ihnen angenehm und bequem ist.

Tipps für die werdende Mutter:
Kinderarzt jetzt schon suchen

Es ist eine gute Idee, sich jetzt schon einen Kinderarzt zu suchen, der dann nach der Entlassung aus dem Spital die weiteren Vorsorgeuntersuchungen übernimmt.

Nutzen Sie die Zeit vor der Geburt für ein paar Extraportionen Schlaf. Legen Sie sich am Tag hin, ganz besonders auch, wenn Sie nachts schlecht schlafen können. Die Geburt lässt sich ausgeruht leichter bewältigen und auch für die erste Zeit mit einem Neugeborenen ist ein bisschen «Schlafvorrat» hilfreich.

Text: Julia Wohlgemuth

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