Die 16. Schwangerschaftswoche (16. SSW)

In der 16. Schwangerschaftswoche entwickelt Ihr Baby seinen unverwechselbaren Fingerabdruck. Sie spüren indessen vielleicht schon erste Kindsbewegungen im wachsenden Babybauch. Damit sich bei Ihnen keine Schwangerschaftsstreifen entwickeln, können Sie Ihren Bauch mit Cremes pflegen.

SSW16: Mit ein paar Tricks lassen sich Schwangerschaftsstreifen eventuell vermeiden.

Pflegen Sie Ihren Bauch mit Cremes und beugen Sie damit Schwangerschaftsstreifen vor. Foto: iStock, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Ein Fingerabdruck wie kein zweiter

An den Fingerkuppen und Zehen entwickeln sich bei Ihrem Baby nun Ringe, die den unverwechselbaren Fingerabdruck Ihres Kindes ausmachen werden. Der Fötus streckt sich mehr und mehr und die Knochen und Muskeln werden trainiert, bald wird es in der Gebärmutter sitzen können. Auch die Gesichtsmuskeln werden trainiert und ausprobiert und Ihr Kleines schneidet schon richtige Grimassen.

Das Baby beginnt in diesen Tagen mit der Produktion des Schilddrüsenhormons. Für die optimale Entwicklung benötigen Sie jetzt viel Jod, was Sie durch Jodsalz oder mehrere Portionen Meeresfisch pro Woche aufnehmen können. Viele Ärzte verschreiben auch zusätzlich Jodtabletten. Sprechen Sie Ihren Arzt eventuell darauf an.

Jetzt ist Ihr Nachwuchs schon um die 100 Gramm schwer und rund 11 Zentimeter lang (Scheitel-Steiss-Länge).

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Erste Kindsbewegungen

Vielleicht verspüren Sie jetzt oder in einer der nächsten Wochen bereits erste «flatterhafte» Bewegungen in Ihrem Bauch. Besonders wenn dies nicht Ihre erste Schwangerschaft ist, spüren Sie die Kindsbewegungen vielleicht schon relativ zeitig. Aber machen Sie sich keine Sorgen, wenn Sie noch keine kleinen Tritte spüren. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass es erst in ein paar Wochen soweit ist.

Möglicherweise bemerken Sie auf Ihrem Bauch eine dunkle Linie, die vom Bauchnabel Richtung Schambein führt. Man bezeichnet diesen dunklen Streifen als Linea nigra. Verantwortlich für die Entstehung ist die erhöhte Produktion von Pigmenten, die zum Beispiel auch Ihre Brüste verfärbt. Nicht bei allen Frauen entwickelt sich die Linea nigra, aber wenn Sie dazu gehören, können Sie ganz beruhigt sein - nach der Geburt verblasst der Streifen wieder.

Tipps für die werdende Mutter:
Schwangerschaftsstreifen vorbeugen

Nun da Ihr Babybauch ständig wächst, haben Sie sich vielleicht schon Gedanken über Schwangerschaftsstreifen gemacht. Wenn Sie zu Dehnungsstreifen neigen und ein schwaches Bindegewebe haben, können Sie sie mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht wirklich verhindern, aber mit ein paar Tipps können Sie ihnen zumindest vorbeugen. Cremen Sie den Bauch ein- oder noch besser zweimal täglich mit einem pflegenden Öl oder einer Spezialcreme ein. Eine Bürstenmassage regt die Durchblutung an und stärkt das Bindegewebe. Sie können dafür entweder mit einem Massagehandschuh über den Bauch reiben oder eine Zupfmassage durchführen. Dabei die Haut zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen und leicht hin- und herrollen. Wenn es trotzdem zu Schwangerschaftsstreifen kommt, dann können Sie sich damit trösten, dass diese in den Monaten nach der Geburt wieder verblassen.

Text: Julia Wohlgemuth

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