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Schwangerschaft
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So bereiten Sie sich auf eine Schwangerschaft vor

WEMFBoxIn der ersten Schwangerschaftswoche beenden Sie Ihre Menstruation und ein neues Ei wird im Eierstock zur Befruchtung bereitgestellt. Bereits während diesen fruchtbaren Tagen können Sie mit Tabletten des Vitamins Folsäure für einen guten Start in die Schwangerschaft sorgen.

1.SSW: Ergänzen Sie Ihre Ernährung mit Folsäure-Tabletten.

Nehmen Sie bereits Folsäure-Tabletten zu sich, wenn Sie den Kinderwunsch hegen. Foto: iStock, Thinkstock

Üblicherweise entwickelt sich ein Kind im Mutterleib in 40 Schwangerschaftswochen. Dabei ist vor allem die Zeit zwischen der ersten und vierten Schwangerschaftswoche entscheidend. In diesen entscheidet sich erst, ob eine Frau überhaupt schwanger wird. Auch spielen in den Schwangerschaftswochen eins bis vier äussere Einflüsse eine grosse Rolle, wobei im frühen Stadium der Schwangerschaft die Ernährung mit Vitaminen auch eine wichtige Rolle spielt.

Wieso dabei Vitamine wie B9 und B11 wichtig sind und welche Rolle ein Folsäuremangel bei Schwangeren spielt, erfahren Sie hier. Zudem verschaffen wir Ihnen einen Überblick über die erste Schwangerschaftswoche und die Entwicklung ab dem ersten Tag der ersten SSW. 

Entwicklung Baby: Eisprung in der ersten SSW

In den ersten vier Schwangerschaftswochen (SSW) entscheidet sich, ob in diesem Zyklus ein neues Leben entstehen wird oder nicht. Dabei ist eine Frau in der 1. Schwangerschaftswoche noch gar nicht schwanger. Am Ende der ersten Woche unterscheidet sich Ihr Zyklus nämlich noch nicht von allen anderen: Sie haben Ihre Menstruation beendet und einer der beiden Eierstöcke stellt ein Ei zur Befruchtung zur Verfügung. Man spricht in dieser ersten Schwangerschaftswoche von der Follikelphase. Die erste SSW dient also lediglich als rechnerische Grösse zur Beurteilung der Schwangerschaftsdauer bis zur Phase der Geburt. 

Veränderungen in der Schwangerschaft:

Vorbereitung der Gebärmutter

Der weibloche Körper bereitet sich jeden Monat auf eine mögliche Schwangerschaft vor, indem eine neue Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird. Es kommt zur Produktion des Hormons Östrogen, das die neu gebildete Gebärmutterschleimhaut auf eine eventuelle Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet.

Die Schleimhaut der Gebärmutter muss in dieser Zeit der ersten SSW dick sein und gut genug durchblutet werden, damit sich die befruchtete Eizelle nach dem Eisprung einnisten kann. In der Schwangerschaftswoche Nummer eins bereitet der Körper sich also lediglich auf eine mögliche Phase einer Schwangerschaft vor und ist noch nicht schwanger. 

Der Eisprung, und damit eine mögliche Befruchtung der Eizelle folgen erst gegen Ende der zweiten Schwangerschaftswoche oder Anfang dritter SSW. Am der vierten Schwangerschaftswoche entscheidet sich, ob sich im Unterleib der Frau ein Kind entwickelt, oder die Eizelle mit der nächsten Regelblutung wieder ausgeschieden wird.

Das Kind im Bauch ist in diesem Zeitpunkt der vierten Schwangerschaftswoche lediglich 1,2 Millimeter lang. Ab dieser SSW sind erste Anzeichen einer Schwangerschaft ein Thema und es kann auch mit einem Schwangerschaftstest überprüft werden ob man schwanger ist. 

Ernährung mit Vitamin B9 und Vitamin B11

Lebensmittel und Tabletten mit Folsäure von Anfang an

Schon vor der Zeit der 1. Schwangerschaftswoche können Frauen mit der Einnahme von verschiedenen Lebensmitteln und synthetischer Folsäure beginnen und dafür sorgen, dass ihre Schwangerschaft einen guten Anfang nimmt. Ist Ihr Körper nämlich zu Beginn des neuen Lebens nicht genügend mit dem Vitamin Folsäure versorgt, besteht das Risiko des «offenen Rückens» (Spina bifida oder auch Neuralrohrdefekt) und damit lebenslanger Behinderung des Kindes nach der Geburt. Folsäure (Vitamin B9 + Vitamin B11) findet sich in hoher Konzentration in Hefe, Weizenkeimen sowie auch in Hühnerleber wieder.

Da der erhöhte Bedarf an Folsäure für werdende Mütter auch bei gesunder Ernährung nicht in ausreichender Menge durch Lebensmittel aufgenommen wird, empfiehlt man gegen Folsäuremangel die zusätzliche Einnahme von 0.4mg (oder 400 Mikrogramm) in Form von Tabletten, Kapseln oder von Multivitaminpräparaten mit Folsäure. Um das Risiko eines Folsäuremangels beim ungeborenen Kind im Bauch vorzubeugen sollten Sie mit der Einnahme von Folsäure bereits vier Wochen vor Empfängnis beginnen und dies auch unbedingt in den ersten 12 Schwangerschaftswochen weiterführen. 

Eine Befruchtung und Schwangerschaft begünstigen kann zudem begünstigt werden, wenn die Frau einer ausgewogenen Ernährung mit Vitaminen nachgeht und keinen Alkohol oder Nikotin zu sich nimmt. Tipp: Auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten oder Naturheilmitteln können ein Risiko für die Schwangerschaft darstellen

Überblick: 40 SSW bis zur Geburt

Haben Sie sich eigentlich schon einmal gefragt, warum man denn von 40 Wochen Schwangerschaft spricht, obwohl Schwangere doch in den ersten zwei «Schwangerschaftswochen» noch gar nicht schwanger ist? Die Antwort ist einfach: Da sich der erste Tag der letzten Periode einfacher berechnen und bestimmen lässt, als der tatsächliche Tag der Empfängnis, geht man zur Vereinfachung von 40 Wochen Schwangerschaft aus, woraus sich der voraussichtliche Geburtstermin des Kindes berechnen lässt.

Wenn Ihr Frauenarzt beim Ultraschall die Grösse und Entwicklung Ihres Babys misst, kann der Termin der Geburt und die aktuelle SSW eventuell noch einmal korrigiert werden. Tipp: All zu genau sollten es Frauen mit dem Geburtstermin nicht nehmen: Die überwiegende Mehrzahl aller Babys hält sich nicht an den Schwangerschaftskalender und ist beim Zeitpunkt des errechneten Geburtstermins noch im Bauch der Mutter. 

Schwanger? Die Schwangerschaftswochen im Überblick

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Nächste Woche: Das passiert in der zweiten SSW