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Die 6. Schwangerschaftswoche (6. SSW)

Wahrscheinlich schwanken Ihre Gefühle nun ständig zwischen Freude und Tränen. Schuld daran sind die Hormone, die Sie verstärkt produzieren. Ganz wichtig ist in der 6. Schwangerschaftswoche auch eine gesunde Ernährung für Sie selbst und für Ihr Baby.

Durch die Schwangerschaftshormone können Sie sich «fremdgesteuert» fühlen.

Eine Achterbahn der Gefühle ist gerade in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten völlig normal. Foto: iStock, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Innere Organe im Entstehen

Das Herz, das vorige Woche bereits zu schlagen begann, entwickelt sich weiter. Jetzt entstehen bereits primitive Vorhöfe und Herzkammern mit einer Scheidewand. Auch andere innere Organe, wie Niere, Lunge oder Blase, beginnen sich zu entwickeln. Das Neuralrohr schliesst sich nun und erste Nervenbahnen entstehen. In den Blutgefässen fliessen jetzt schon richtige Blutzellen.

Ihr Embryo mag zwar noch eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Kaulquappe haben, aber Augen, Mund und Ohren sind im Ansatz schon zu erkennen. Auch Arme und Beine sind im Ansatz vorhanden. Und dies alles auf einer Körpergrösse von gerade einmal 5 Millimetern!

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Grosse Gefühle durch Hormone

Mittlerweile fühlen Sie sich vielleicht von den vielen Hormonen, mit denen Ihr Körper nun überschwemmt wird, regelrecht «fremdgesteuert». Möglicherweise sind Sie schneller gereizt, reagieren sensibler auf die Anforderungen des Alltags und sind den Tränen öfters nahe. Vielleicht machen Sie sich jetzt auch schon Gedanken, wie Sie mit den grossen Veränderungen in Ihrem Leben zurechtkommen werden. Aber keine Sorgen, die meisten Frauen fühlen sich in ihrer Schwangerschaft emotionaler, ganz besonders in den ersten drei Monaten. Versuchen Sie, wenn möglich, die Dinge ruhig anzugehen und vermeidbaren Stress von sich fernzuhalten.

Tipps für die werdende Mutter:
Ernährung in der Schwangerschaft

Mit ziemlicher Sicherheit wird irgendwann im Verlauf Ihrer Schwangerschaft jemand zu Ihnen sagen «Du musst doch jetzt für zwei essen!» und wahrscheinlich versuchen, Ihnen eine extra Portion Essen aufzutischen. Aber auch wenn Sie nun sich selbst und Ihr Baby mit Nährstoffen versorgen, heisst das nicht, dass Sie die doppelte Menge an Nahrung aufnehmen müssen. Es heisst aber, dass sie doppelt so gut essen und jetzt ganz besonders auf gesunde Ernährung achten sollten.

Einige Nahrungsmittel sollten Sie in der Schwangerschaft ganz vermeiden. Dazu gehören in der Hauptsache tierische Rohprodukte wie Rohmilch, rohe Eier, rohes Fleisch und roher Fisch und Weich- und Halbhartkäse aus roher und pasteurisierter Milch. Ausserdem sollten Sie darauf achten, Salate und anderes rohes Gemüse vor dem Essen gut zu waschen. Auf diese Weise können Sie eine Infektion mit Toxoplasmose oder Listeriose verhindern, die durch Lebensmittel übertragen werden und Ihr Kind schwer schädigen können. Vorsicht ist auch mit anderen Produkten geboten, wie zum Beispiel Leber, von dessen Verzehr in den ersten 12 Schwangerschaftswochen aufgrund des hohen Vitamin A-Gehaltes ganz abgeraten wird.

Auf familienleben finden Sie ausserdem weitere informative Artikel zum Thema «Ernährung in der Schwangerschaft».

 

Text: Julia Wohlgemuth

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