Die 11. Schwangerschaftswoche (11. SSW)

In der 11. Woche der Schwangerschaft ist die Entwicklung der Organe ziemlich abgeschlossen und die Plazenta versorgt das Baby über die Nabelschnur. Denken Sie nun auch langsam daran, sich von Ihrem Arzt beraten zu lassen, welche Untersuchungen für pränatale Diagnostik für Sie wichtig sind.

Diagnostik in der Schwangerschaft: 11. Schwangerschaftswoche

Der Arzt erklärt Ihnen alle wichtigen Untersuchungen. Foto: iStock, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Organe angelegt

Alle inneren und äusseren Organe sind nun bei Ihrem Baby angelegt und müssen in den nächsten Monaten noch wachsen. Die Gefahr von äusserlichen Einflüssen auf die Entwicklung des Kindes nimmt damit auch ab.

Es bilden sich immer neue Hautschichten und die Haut wirkt insgesamt weniger transparent. Der Kopf ist im Vergleich zum Rest des Körpers immer noch überproportional gross. Das Baby ist nun ungefähr 4 Zentimeter lang (Scheitel-Steiss-Länge) und um die 10 Gramm schwer.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Übelkeit kann nachlassen

Die Übelkeit, die in den letzten Wochen vielleicht Ihr täglicher Begleiter war, kann nun langsam nachlassen. Wenn dem noch nicht so ist, dann aber mit grosser Wahrscheinlichkeit in den nächsten Wochen.

Die Plazenta wächst weiter, um den wachsenden Fötus mit Nährstoffen und Sauerstoff über die Nabelschnur zu versorgen. Zusammen mit der ebenfalls wachsenden Gebärmutter und dem Fruchtwasser kommt es jetzt daher vielleicht schon dazu, dass die eine oder andere Hose etwas eng wird und sich nicht mehr schliessen lässt.

Der besten Freundin keine Karte zum Geburtstag geschrieben? Den Salat für das Abendessen nicht gekauft? Vielleicht vergessen Sie jetzt öfter einmal etwas. Keine Sorge, den meisten Schwangeren geht es so. Schliesslich haben Sie jetzt den Kopf voll mit Gedanken über Ihre Schwangerschaft und Ihr Baby.

Tipps für die werdende Mutter: Pränatale Diagnostik

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt genau beraten, welche vorgeburtliche Untersuchung Sie durchführen möchten. Pränatale Diagnostik kann heute viele angeborene Erkrankungen erkennen oder ein Risiko für etwas feststellen. Machen Sie sich Gedanken, wie viel Sicherheit Sie sich wünschen, wie viel Sie über Ihr ungeborenes Leben schon erfahren möchten und wie Sie damit umgehen würden, falls ein unklares Ergebnis eine weitreichende Entscheidung von Ihnen fordert. Jede Familie und jede Situation ist anders; finden Sie im Gespräch mit Ihrem Arzt vorher heraus, welche Untersuchung Sie wünschen und wichtig für Sie ist. Mehr Informationen und Gedankenanregungen zur pränatalen Diagnostik finden Sie auch im Artikel «Untersuchungen in der Schwangerschaft sind kein Muss».

Text: Julia Wohlgemuth

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