Die 9. Schwangerschaftswoche (9. SSW)

Durch die hohe Durchblutung Ihres Körpers während der Schwangerschaft sind Sie anfälliger für Zahnkrankheiten. Achten Sie also besonders auf Ihre Zahnpflege und melden Sie sich beim Zahnarzt zu einer Vorsorge-Untersuchung an.

SSW9: Eine gute Zahnpflege ist während der Schwangerschaft  besonders wichtig.

Eine Vorsorge-Untersuchung beim Zahnarzt beugt Zahnkrankheiten in der Schwangerschaft vor. Foto: iStock, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Aus Embryo wird Fötus

Ab dieser Woche spricht man nicht mehr vom Embryo, sondern Ihr zukünftiges Baby heisst jetzt offiziell Fötus. Aber vielleicht haben Sie ja schon ganz andere Kosenamen für Ihren Nachwuchs gefunden. Obwohl es noch einige Wochen dauern wird, bis Sie erste Bewegungen des Kindes spüren können, reagiert das Kleine nun schon auf Reize wie Licht und Geräusche.

Ihr Baby ist in dieser Woche wieder viel mit Wachsen beschäftigt: Die Arme und Beine wachsen weiter und sogar die Ellenbogen sind nun schon zu erkennen. Am Schnellsten wächst im Moment das Gehirn. In jeder Minute kommen 100 000 neue Nervenzellen hinzu.

Der Fötus ist nun ungefähr 2 Zentimeter lang. Die Längenangabe bezieht sich dabei auf den Abstand zwischen Scheitel und Steiss.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Die Plazenta wächst

Bei Ihnen entwickelt sich die Plazenta (oder auch Mutterkuchen) ständig weiter. Sie versorgt das Baby mit Nährstoffen und kann es vor einigen schädlichen Einflüssen schützen. Denken Sie aber immer daran, dass viele Giftstoffe, Viren und Bakterien trotzdem noch zum Baby durchdringen können, zumindest in abgeschwächter Form. Vorsicht ist zum Beispiel geboten, wenn Sie Medikamente einnehmen. Selbst pflanzliche oder frei verkäufliche Medikamente sind unter Umständen in der Schwangerschaft nicht empfehlenswert. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker.

Tipps für die werdende Mutter:
Zahnpflege und Besuch beim Zahnarzt

Die hormonelle Umstellung und bessere Durchblutung Ihres Körpers macht Ihr Zahnfleisch und Ihre Zähne anfälliger für Krankheiten wie Parodontose. Vielleicht kennen Sie die alte Redensart, dass jede Schwangerschaft die Mutter einen Zahn kostet. Dies muss heute nicht mehr so sein, wenn Sie auf gute Zahnpflege achten. Putzen Sie zum Beispiel Ihre Zähne mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta und reinigen Sie auch die Zahnzwischenräume regelmässig. Eine gesunde und zuckerarme Ernährung trägt weiterhin zu gesunden Zähnen bei.

Melden Sie sich auch bei Ihrem Zahnarzt zu einer Vorsorge-Untersuchung an, damit er eventuelle Probleme zeitig erkennen und behandeln kann. Eine Spezial-Broschüre über gesundes Zahnfleisch in der Schwangerschaft lässt sich über www.parodontologie.ch gratis beziehen.

Weitere informative Artikel zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik «Zahngesundheit».

Text: Julia Wohlgemuth

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