Die 40. Schwangerschaftswoche (40. SSW)

Inzwischen sehnen Sie sicher das Ende der Schwangerschaft herbei und freuen sich auf den Moment, wenn Sie Ihr Baby in den Armen halten. Wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen, können Sie in der 40. Schwangerschaftswoche selbst versuchen die Wehen anzuregen, damit es bald zur Geburt kommt.

Probieren Sie mit ein paar Tricks die Geburt selbst einzuleiten.

Nur gerade vier Prozent der Neugeborenen kommen tatsächlich am Geburtstermin zur Welt. Foto: iStock, Stefan Dahl Langstrup, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Endgültige Grösse und Gewicht für Geburt erreicht

Ihr Baby hat nun die endgültige Grösse und Gewicht für die Geburt erreicht. Im Durchschnitt sind dies 52 Zentimeter Gesamtkörperlänge und 3,4 Kilo, wobei Jungen in der Regel etwas grösser und schwerer als Mädchen sind. Ihr Baby ist nun ungefähr 200 Mal schwerer als nach 12 Wochen Schwangerschaft.

Die Geburt müssen Sie übrigens nicht allein meistern. Auch Ihr Baby hilft entscheidend bei der Geburt mit. Es stösst sich mit den Füsschen ab und schraubt sich durch den engen Geburtskanal.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Geburtstermin erreicht

Der grosse Tag Geburtstermin kommt und nichts passiert? Damit gehören Sie zur überwiegenden Mehrheit der Schwangeren. Lediglich vier Prozent der Neugeborenen werden am Geburtstermin geboren. Ist der Geburtstermin verstrichen, möchte Sie Ihr Frauenarzt nun öfter sehen, um sicherzustellen, dass das Baby noch ausreichend versorgt wird. Wenn nach 7 Tagen über dem Geburtstermin noch nichts auf einen natürlichen Geburtsbeginn hindeutet, wird die Geburt in der Regel eingeleitet.

Tipps für die werdende Mutter: Wehen auslösen

Welche Faktoren es genau sind, die die Wehen auslösen, ist bis heute umstritten. Sicher scheint zu sein, dass das Baby selbst das entscheidende Signal zum Geburtstermin gibt. Ein starker Anstieg des Hormons Oxytozin löst die «Bremse» an der Gebärmutter, das Hormon Prostaglandin macht den Gebärmutterhals weich und dehnbar und der Muttermund öffnet sich.

Es gibt einige Tipps, die helfen können, die Wehen auszulösen, wenn es denn gar nicht von allein losgehen möchte. Sprechen Sie jedoch mit Ihrem Frauenarzt darüber, ob medizinische Gründe dagegen sprechen. Zu den wehenanregenden Massnahmen gehören zum Beispiel:

  • Sex: Die Samenflüssigkeit enthält Prostaglandine, die aufweichend auf den Gebärmutterhals wirken.
  • Brustwarzenstimulation kann zu einer Ausschüttung des Wehenhormons Oxytozin führen.
  • Körperliche Bewegung, wie zügiges Treppen steigen, kann Wehen auslösend wirken.
  • Auch Kaffee, schwarzer Tee oder Cola sollen helfen. Manche Frauen schwören auf scharfes Essen.
  • Versuchen Sie, sich trotz aller Ungeduld zu entspannen. Ein angespannter Körper ist weniger bereit für die Geburt. Halten Sie sich vor Augen, dass Ihr Baby bereit sein muss, seine gemütliche Mutterhöhle zu verlassen und letztendlich kommt es auf einige Tage mehr oder weniger nicht an, wenn es dem Kind im Bauch noch gut geht.

Text: Julia Wohlgemuth

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