Die 39. Schwangerschaftswoche (39. SSW)

Wahrscheinlich halten sich jetzt bei Ihnen die Neugier auf Ihr Baby und Bedenken vor der Geburt die Waage. Ein Gespräch mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme kann Ängste nehmen. Unternehmen Sie in der 39. Schwangerschaftswoche auch schon eine Probefahrt zum Spital und testen Sie dabei den Kindersitz.

Je mehr Sie rund ums Thema Geburt wissen, desto ruhiger lassen Sie sie auf sich zukommen.

Je mehr Sie rund ums Thema Geburt wissen, desto ruhiger lassen Sie sie auf sich zukommen. Foto: iStock, Mika Heittola, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Schlaf, Kindchen, schlaf

Das Baby hat nun nicht mehr viel Platz und schläft viel. Es sammelt Energie für die anstrengende Geburt. Auch das endokrine System Ihres Kindes, das für die Hormone zuständig ist, bereitet sich auf die Geburt vor. Zur Geburt werden sehr viele Stresshormone ausgeschüttet. Diese helfen dem Baby, sofort nach der Geburt die Lebensfunktionen ohne Plazenta auszuüben. Die Gesamtkörperlänge ist nun ungefähr ein halber Meter und das Gewicht beträgt circa 3,4 Kilo. Kein Wunder also, wenn das Baby in der Gebärmutter sehr beengt liegt.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Gefühle vor der Geburt

Sicher können Sie es nun kaum erwarten, Ihr Baby kennenzulernen und die Strapazen der Schwangerschaft hinter sich zu bringen. Vielleicht mischen sich unter die freudige Erwartung aber auch Ängste, wie Sie die Geburt überstehen werden und wie Sie Ihr Leben mit einem Neugeborenen meistern werden. Suchen Sie eventuell das Gespräch mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Hebamme. Dies kann Ängste nehmen und Bedenken zerstreuen. Manche Frauen finden es auch beruhigend, wenn sie viele Informationen zum Thema Geburt haben. Ihr Geburtsvorbereitungskurs war in dieser Hinsicht sicher hilfreich. Um die Geburt etwas ruhiger auf sich zukommen zu lassen, lesen Sie auch den Artikel «Schmerzen bei der Geburt lindern».

Versuchen Sie auch, die letzten Tage vor der Geburt mit Ihrem Partner besonders zu geniessen. Dies kann Ihnen ebenfalls helfen, entspannter in den neuen Lebensabschnitt zu gehen und ausserdem wird es nach der Geburt wahrscheinlich für eine Weile schwieriger, Zeit für sich als Paar zu finden.

Tipps für die werdende Mutter: Probefahrt zum Spital

Unternehmen Sie jetzt schon eine Probefahrt zum Spital. Auf diese Weise können Sie einschätzen, wie viel Zeit Sie einplanen sollten, wenn es mit der Geburt tatsächlich ernst wird. Es ist auch eine gute Idee, bereits den Kindersitz auszuprobieren. Auf dem Nachhauseweg mit Ihrem Neugeborenem haben Sie und Ihr Partner wahrscheinlich andere Dinge im Kopf, als sich mit möglicherweise komplizierten Bedienungsanleitungen für Babysitze herumschlagen zu wollen.

Text: Julia Wohlgemuth

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