Die 12. Schwangerschaftswoche (12. SSW)

Inzwischen beginnt das Risiko einer Fehlgeburt zu sinken. Unter anderem verursacht das Fruchtwasser, welches vom Baby nun oft geschluckt wird, bei Ihnen wahrscheinlich eine Gewichtszunahme. Deshalb spüren Sie ab der zwölften Schwangerschaftswoche auch eher Rückenschmerzen.

SSW12: Durch das zusätzliche Traggewicht treten auch eher Schmerzen auf.

Um Rückenschmerzen zu vermeiden, sollten Sie sich schon jetzt eine gute Körperhaltung angewöhnen. Foto: iStock, Thinkstock

Entwicklung Baby:
Fruchtwasser als Schluckübung

Auch in dieser Woche ist Ihr Baby wieder sehr beschäftigt. Die Nägel für Zehen und Finger wachsen. Die Hand lässt sich mittlerweile schon zur Faust schliessen und selbst Daumenlutschen kann bereits hier und da zu beobachten sein, wenn im Moment auch noch unkoordiniert. Der Saugreflex ist nämlich bereits jetzt entwickelt.

In dieser Woche entwickeln sich auch die Augenlider, die sich über den Augen schliessen, welche nun bis zum Ende des zweiten Trimesters geschlossen bleiben. Fruchtwasser wird ständig geschluckt und über die Blase wieder ausgeschieden.

Der Fötus ist jetzt ungefähr 6 Zentimeter lang (Scheitel-Steiss-Länge) und knapp 15 Gramm schwer.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Fehlgeburt nun unwahrscheinlich

Um die 12. Schwangerschaftswoche herum können Sie aufatmen: Das Risiko einer Fehlgeburt ist nun extrem niedrig.

Im Durchschnitt hat eine Schwangere am Ende des ersten Trimesters ein bis zwei Kilo zugenommen, am wenigsten davon natürlich vom Gewicht des Babys. Die Gewichtszunahme ist aber von Frau zu Frau individuell unterschiedlich und hängt auch vom Vorgewicht ab.

Tipps für die werdende Mutter:
Das Kreuz mit den Rückenschmerzen

Die Schwangerschaftshormone machen Ihre Gelenke bereits in Vorbereitung auf die Geburt weicher und nachgiebiger. Auch die Bandscheibe verschiebt sich etwas. Dies kann dazu führen, dass Sie schon jetzt unter Rückenschmerzen leiden. Das Risiko erhöht sich noch in der späteren Schwangerschaft, wenn der Bauch Ihre Körperhaltung aus dem Gleichgewicht bringt und Sie zusätzliches Gewicht tragen müssen. Sie sollten sich deshalb schon zeitig eine gute Haltung angewöhnen. Ganz besonders, wenn Sie viel stehen oder Ihr Rücken Ihnen bereits jetzt Probleme bereitet. Stehen Sie immer so gerade wie möglich und lassen Sie das Becken nicht nach vorne kippen. Weiterhin hilft es, den unteren Rücken mit einem Kissen abzustützen, wenn Sie längere Zeit sitzen. Heben Sie zudem nach Möglichkeit nichts, das schwerer ist als fünf Kilo. Wenn Sie zum Beispiel bereits ein Kleinkind daheim haben, beugen Sie sich lieber zu Ihrem Kind herunter, als es auf den Arm zu nehmen. Mehr Informationen, Tipps und Hilfe bei Rückenschmerzen finden Sie auf www.rueckenschmerzenhilfe.com.

Viele zukünftige Eltern machen die Schwangerschaft in dieser Zeit nun auch offiziell und teilen die gute Nachricht Freunden und Verwandten mit. Hierzu ein kleiner Tipp: Verschieben Sie den Geburtstermin einfach ein paar Tage nach hinten. So werden Sie am Ende der Schwangerschaft nicht ständig mit Fragen bombardiert, ob das Baby denn jetzt schon da ist. Aller Wahrscheinlichkeit nach warten Sie zu diesem Zeitpunkt nämlich dann selbst ungeduldig auf die Ankunft Ihres Babys und haben den Kopf voll mit anderen Dingen.

Text: Julia Wohlgemuth

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